Eschweiler: Lohner Hof ist alles, nur kein einfaches Ponyreiten

Eschweiler: Lohner Hof ist alles, nur kein einfaches Ponyreiten

Mit einem dunklen Gerätehausschuppen fing vor mehr als 13 Jahren alles an. Wer heute den Lohner Hof am Hagelkreuz besucht, findet keine schattigen Ecken mehr. Im Gegenteil: Das Reit- und Therapiezentrum pulsiert vor Leben. Das liegt nicht zuletzt an den engagierten Angestellten, Honorarkräften und Ehrenamtlern, die sich hier mit viel Idealismus und hochqualifiziertem Wissen einbringen.

Dass der Lohner Hof keinesfalls ein einfacher Pferdehof ist, sondern eine Therapie-Einrichtung darstellt, die über die Regionsgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf genießt, davon überzeugten sich die Mitglieder des Sozial- und Seniorenausschusses bei einer Ortsbesichtigung.

„Wir tun hier etwas Gutes für Körper, Geist und Seele”, brachte es Claudia Schönborn, Projektleiterin des Lohner Hofs, prägnant auf den Punkt. Die Diplom-Sozialpädagogin, Reitpädagogin und Ausbilderin im Behindertensport legt gemeinsam mit Heinz Brosig und Reinhard Gawlak vom Vereinsvorstand „Lohner Hof - Reit- und Therapiezentrum” vor allem auf eins wert: Qualität.

„Wir machen hier kein Ponyreiten”, stellte Schönborn daher beim Rundgang durch die Pferdeboxen klar. Dabei sind die Klienten, die zum Lohner Hof kommen, völlig unterschiedlich. Ob entwicklungsverzögerte, lernbehinderte, verhaltensauffällige, geistigbehinderte, mehrfachbehinderte, sinnesbehinderte oder psychisch beeinträchtigte Kinder, Jugendliche und Erwachsene: Alle finden auf dem Lohner Hof Hilfe.