Eschweiler/USA: Liebfrauenschüler lernen amerikanische Kultur kennen

Eschweiler/USA: Liebfrauenschüler lernen amerikanische Kultur kennen

„If I can make it there — I‘ll make it anywhere.“ So stellen sich die meisten Leute Amerika vor. Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule Eschweiler haben bei ihrem Amerikaaustausch mit der Partnerschule in Bethlehem diesen Spruch einmal auf die Probe gestellt. Aus Amerika schildern die Schüler ihre Eindrücke.

Schule: Der amerikanische Schulalltag unterscheidet sich erheblich von dem uns Bekannten. Die BeCaHi, Bethlehem Catholic Highschool, besitzt einen Stundenplan, der sich von unserem dadurch unterscheidet, dass er jeden Tag gleich abläuft.

Des weiteren besucht jeder Schüler eine ihm fest zugeteilte „Lunchperiode“ , eine 42-minütige Mittagspause. Ein ebenfalls markanter Unterschied ist die Regelmäßigkeit, in der die Schüler über den Unterrichtsstoff geprüft werden.

Beim Oktoberfest

Ein weiterer Schwerpunkt sind die vielen sportlichen Aktivitäten, die von und neben der Schule betrieben werden. Im Gegensatz zum deutschen Fussball sind hier die beliebtesten Sportarten Football, Baseball und Basketball. So haben wir im Laufe unseres Besuchs mehre Footballspiele unserer Schule besucht und dabei das Team kräftig angefeuert.

Beim Oktoberfest der BeCaHi waren wir in erster Reihe mit dabei. Schon zu Hause haben wir Dirndl und Lederhosen eingepackt, um mit unseren Gastgebern ausgiebig zu feiern. Zu den Klängen des bayerischen Fliegerliedes sowie zu Viva Colonia tanzten nicht nur wir Deutschen, sondern es bebte die gesamte Cafeteria.

Freizeit: Neben dem Schulalltag haben wir viele schöne Nachmittage und Abende gemeinsam mit unseren Gastbrüdern und Gastschwestern verbracht. Wie zum Beispiel Ausflüge zum lokalen Freizeitpark, dem Dorney Park, oder dem Lasertag Valley, eine Sportanlage im Stile eines Paintballfeldes. Obwohl wir als Fremde ankamen, wurden wir direkt herzlich, wie Familienmitglieder von ihnen aufgenommen.

New York: Höhepunkt der Reise war dann die dreitägige Besichtigung von Manhattan. Von einer Bootstour zur Statue of Liberty über einen Bummel auf der 5th Avenue und dem Besuch des Rockefeller Centers war alles dabei.

Nach dem amerikanischen Essen bei Planet Hollywood am Times Square überraschten uns unsere Lehrer — Frau Frank und Herr Gier — anschließend noch mit der Fahrt hoch auf das Empire State Building. Von dort aus konnte man die ganzen Lichter des New Yorker Nachtlebens bewundern. Am letzten Tag besuchten wir die Highline — ein Naturpark auf den Gleisen einer ehemaligen Hochbahnstrecke.

Nun genießen wir die letzten Tage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Auf unserem Programm steht noch ein Besuch der Stadt Philadelphia, dem Ort an dem Amerika seine Unabhängigkeit vom Britischen Empire erklärt hat und die Liberty Bell läutete.

Nach allen unseren Erlebnissen nehmen wir viele neue Erfahrungen und neue Freundschaften mit. Wir können getrost von uns behaupten: „We can make it everywhere!“