Eschweiler: „Leblose Person” liegt wohlbehalten in Hängematte

Eschweiler: „Leblose Person” liegt wohlbehalten in Hängematte

Es ging alles so schnell. Doch der Bahnreisende im Zug aus Köln war sicher, gegen 17.45 Uhr in einer Kleingartenanlage einige hundert Meter vor dem Eschweiler Bahnhof eine leblose Person auf dem Boden liegen gesehen zu haben. Er alarmierte die Polizei.

Und hat völlig richtig gehandelt, wie die Polizei nach halbstündiger - am Ende erfolgreicher - Suche ausdrücklich lobte.

Zunächst hatte der Fall jedoch verzwickt ausgesehen. An der angegebenen Stelle fanden die entsandten Polizisten keine Person, auf die die Beschreibung zutraf. Sonderbar, denn der Reisende war sich ziemlich sicher gewesen, dass er einen Notfall, wenn nicht gar Schlimmeres gesehen hatte.

Der Mann - so sein Eindruck - habe auf dem Bauch gelegen, sei entweder kollabiert oder Opfer einer Straftat geworden. Nach einem Sonnenbad habe es jedenfalls nicht ausgesehen.

Die Polizei forderte daraufhin zur Unterstützung einen Hubschrauber an und konnte eine halbe Stunde später Entwarnung geben. Das „Opfer” hatte sein wohlverdientes Feierabend-Bierchen genossen und war darüber eingeschlafen. In einer Hängematte.

Mehr von Aachener Nachrichten