Eschweiler: Lauter Knall und Feuer: Jugendfeuerwehr testet den Ernstfall

Eschweiler: Lauter Knall und Feuer: Jugendfeuerwehr testet den Ernstfall

Erst hört ein Mitarbeiter einen lauten Knall. Dann schlagen Flammen aus einem Lager empor, der Mann hört Hilferufe von Kindern.

Sofort ruft er über den Notruf 112 die Einsatzzentrale der Feuerwehr, die direkt die Jugendgruppen Eschweiler-Mitte, Kinzweiler/Röhe, Dürwiß, Weisweiler, Lohn und Bohl alarmiert. Beim Eintreffen der Jugendlichen bei der Firma Bach auf der Bergrather Straße legt sich die Aufregung der Schaulustigen, denn das Einsatzgeschehen entpuppt sich als Übung.

Schnell ist der erste Löschangriff aufgebaut, während andere Jugendliche unter Atemschutz (Übungsgeräte) im Lager nach den Verletzten suchen. Andere Jugendliche bauen die Wasserversorgung auf, um das Feuer zu bekämpfen und ein Übergreifen des Feuers auf andere Lagerhallen zu verhindern. Die verletzten Kinder sind schnell gefunden und zum Sammelplatz gebracht und das Feuer gelöscht. Nach rund einer Stunde ist die Übung beendet.

Allen Jugendlichen und Helfern und „Verletzten“ hat diese Übung sehr viel Spaß gemacht. Stadtbrandinspektor Harald Pütz, Stadtjugendfeuerwehrwartin Marie-Luise Göldner und ihre beiden Stellvertreter Hans-Theo Krieger und Michael Kortz waren mit dem Ergebnis der Übung, an der 57 Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr Eschweiler teilnahmen, zufrieden. Die zehn Verletztendarsteller sind angehende Jugendfeuerwehrmitglieder, die es kaum noch erwarten können, endlich aufgenommen um dann nicht mehr die „Geretteten“ sondern endlich die „Retter“ zu werden.

Weitere Jugendliche willkommen

Ein besonderer Dank galt der Firma Bach GmbH, die der Jugendfeuerwehr die Möglichkeit gegeben hatte, diese Übung auf dem Firmengelände zu veranstalten. Ein weiterer Dank ging an die Johanniter, die die Verletztendarsteller mit realistisch aussehenden Verletzungsmustern und Verbrennungen geschminkt hatten. Kinder und Jugendliche im Alter von 10 Jahren bis 17 Jahren, die Interesse an der Jugendfeuerwehr haben, sind herzlich eingeladen und können sich im Internet informieren.