Eschweiler: Kunst am Kreisel: Jetzt geht’s rund

Eschweiler: Kunst am Kreisel: Jetzt geht’s rund

Der alte Spruch von Karl Valentin bestätigte sich am Montag einmal mehr: „Kunst ist schön. Macht aber viel Arbeit.“ die hatte der Heinsberger Bildhauer Gert Jäger reichlich, der am Montag damit begann, sein „Stadtnest“ auf dem Kreisel der Stolberger Straße zu errichten.

Mit seinem Entwurf hatte Jäger im Frühsommer den Wettbewerb von Kunstverein und Sparkassen-Kulturstiftung gewonnen; am kommenden Sonntag soll die Skulptur feierlich „eingeweiht“ werden.

Doch weil auch die Götter der Kunst vor den Erfolg den Schweiß gesetzt haben, hatten Jäger und seine Mitstreiter aus Atelier und Kunstverein zunächst erhebliche Probleme, die stählernen Stelen aufzurichten. Ein bestellter Bagger erwies sich als zu klein, erst ein kurzfristig georderter Kran war in der Lage, das tonnenschwere Gebilde mit einigen Stunden Verspätung in das Erdloch auf dem Hügelkopf zu hieven, das Dienstagmittag mit vier Kubikmetern Beton verfüllt wird.

Für die Zeit der Bauarbeiten musste der Kreisel halbseitig gesperrt werden; Baustellenampeln regelten der Verkehr auf der L240, der sich zeitweise bis zurück zur Luisenstraße staute. Probleme macht auch die Beleuchtung des Kunstwerks: Stromkabel zur Inselmitte waren beim Bau des Kreisverkehrs zwar verlegt, aber nicht ans Netz angeschlossen worden: Sie enden derzeit im Nichts unter einem Gehweg.

(rpm)
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