Eschweiler: „Kumuco“: Sieben auf einen Streich im Talbahnhof

Eschweiler : „Kumuco“: Sieben auf einen Streich im Talbahnhof

Vollkommenheit, denn die magische Zahl von sieben sei erfüllt. Sieben Künstler stellen sich am 19. März dem nach Unterhaltung dürstenden Publikum, wenn „Kumuco“ nach Eschweiler in das Kulturzentrum Talbahnhof kommt. Die turbulente Show präsentiert eine besondere Mischung aus Comedy, Musik und Kunst und dabei kommt vor allem der Nachwuchs nicht zu kurz.

„Perlen der Comedy-, Kabarett und Kleinkunstszene“, so beschreibt Empfangsherr Udo Wolff, als Comedian bekannt aus dem Quatsch-Comedy-Club und Nightwash, jene Künstler, die er am 19. März begrüßen wird. Sieben Stück sind es mit ihm an der Zahl: David Kebe, Samed Warug, Fred Timm, Jan Kalter, Elisa Oellers, Hannah Born und eben Udo Wolff selbst.

Und das verspricht der Veranstalter für diesen Abend:

Nummer 1: David Kebe ist als Autor und Regisseur für zahlreiche Formate zuständig, unter anderem Switch Reloaded, Ladykracher, Joko gegen Klaas, die Heute-Show und die Show seiner Schwester Carolin Kebekus: Pussy Terror TV. Vor zwei Jahren startete der Kölner schließlich mit seinem ersten eigenen Programm solo durch.

Ein Ideenreiches Volk

Nummer 2: Samed Warug ist einer, der abstrakt denkt und seine Gedankengänge mit übermäßigem Charme an den Zuschauer heranträgt. Als Nachfahre des Stammes der „Kudofo“, einem ideenreichen Volk, macht er den Alltagsstress erträglicher. Auf der Bühne ist er alles: liebevoller Romantiker, philosophischer Lebensbejaher, dreister Gesellschaftskritiker.

Nummer 3: Fred Timm, Liedermacher aus Hamburg, hat größtenteils eigene Songs dreier selbstproduzierter CDs im Gepäck und tourt Solo, im Duett oder in der Gruppe durch deutsche Lande. Flockig-poppige Dreiminüter — mal laut, mal fröhlich, mal lustig, mal leise — präsentiert er direkt, geradeaus und augenzwinkernd und fängt so sämtliche Zielgruppen ein.

Nummer 4: Eine nordisch angeraute Stimme und nichts weiter als eine Westerngitarre, das ist Jan Kalter. Es gibt wenige Merkmale, die ihn auszeichnen: Da hingehen, wo sich viele nicht hin trauen, Gänsehaut, einerseits ruhige, andererseits tanzbare Folk-Musik und Texte von Liebe, Leben, Fehlern, und Freiheit, von Menschen und Meinungen.

Tante und Mutter überzeugt

Nummer 5 und 6: Elisa Oelers und Hannah Born wird es im Doppelpack geben und sie sind akustische und visuelle Perlen. Als Schülerin und Studentin überzeugten die Cousinen bei einer privaten Feier ihrer Mutter und Tante und wurden so von Peter Jumpertz, Konzert- und Festivalveranstalter und Mitverantwortlicher bei „Kumuco“, entdeckt und als jüngste Nachwuchstalente mit ins Boot geholt.

Nummer 7: Udo Wolff komplettiert das siebenköpfige Ensemble und rahmt den Abend. Unnachahmlich wird er durch „Kumuco“ moderieren und die zehn bis fünfzehn-minütigen Auftritte jedes Künstlers stimmlich vor- und nachbereiten.

Der Plan: Neues bieten

Ausgesprochenes Motiv, so sind sich Mitveranstalter Peter Jumpertz und Moderator Wolff einig, ist, eine Show zu liefern, zu der die Menschen gerne wiederkommen. Wichtiger als ein ausverkaufter Saal sei ein Abend, mit dem Künstler und Publikum gleichermaßen zufrieden sind. Vor allem steht aber die Förderung des Nachwuchses im Vordergrund. So erhalten nicht nur die zwei Sängerinnen Elisa Oelers und Hannah Born die Chance, sich im Talbahnhof zu präsentieren, ebenso die männlichen Künstler locken dadurch, dass sie gerade nicht allseits bekannt sind. Auch das ist der Plan: Neues bieten, das nicht jeder kennt. Trotzdem ist die humoristische und musikalische Qualität gut, erklärt Wolff, denn bei der ganzen Flut an Künstlern, die auf den Markt strömen wollen, unterstützt er selber nur die, von denen er auch überzeugt ist.

So wird „Kumuco“ ein Event, das Dynamik und Newcomer vereint. Geplant sind neben der Show in Eschweiler rund zehn weitere Arrangements in der gesamten Region des Dreiländerecks. Als realistisches Sprungbrett sieht Jumpertz erfahrungsgemäß das Format. Zu guter Letzt passe aber auch die Chemie mit Walter Danz als Kulturwirt des Talbahnhofs, erklärt Jumpertz und zieht gemeinsam mit seinem Moderator das Fazit: „(Am 19. März) Reinkommen und Spaß haben!“

(mah)
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