Comedian im Dienste der Wissenschaft: Konrad Stöckel lässt es krachen

Comedian im Dienste der Wissenschaft : Konrad Stöckel lässt es krachen

Wenn Konrad Stöckel auftritt, dann wird es nicht nur explosiv, sondern auch lehrreich. Der Hamburger hat sich als Comedian im Dienste der Wissenschaft einen Namen gemacht und präsentiert seit Jahren jüngeren Zuschauern abenteuerliche Experimente mit Aha-Effekt.

Auch im Talbahnhof trat er mit sein Showprogramm „Wenn's stinkt und kracht - ist's Wissenschaft“ vor zahlreichen Familien auf.

Mit seiner Frisur und überdrehten Art ganz im Stile eines verrückten Professors unterwegs, hatte er schnell die Aufmerksamkeit der Kinder und ihre Lacher auf seiner Seite. Doch auch bei dem sympathischen Norddeutschen, der immer genug Konfetti in seinen Taschen hatte (Stimmung!), gab es natürlich Sicherheitsvorkehrungen.

Doch wie funktioniert eigentlich so ein Feuerlöscher? Anschaulich erklärte Stöckel, wie Kohlenstoffdioxid Feuer löschen kann und warum Wasser nicht die beste Möglichkeit ist, um Brände zu löschen. Doch nachdem die Sicherheit geklärt war, ging es auch schon los mit den Experimenten: Mit Hilfe von Propan erzeugte der 41-Jährige brennbare Seifenblasen, die Geburtstagskind Maximilian auf seiner Hand angezündet wurden. Doch auch wenn der kleine Feuerball natürlich spektakulär aussah - für den jungen Zuschauer bestand keine Gefahr, denn Stöckel ist immerhin schon seit seinem 13. Lebensjahr von wissenschaftlichen Tricks und Kunststücken begeistert und weiß genau, was er auf der Bühne macht.

Langeweile kommt jedenfalls nicht auf, denn mit rasender Geschwindigkeit schwingt sich Stöckel durch die Welt der physikalischen Besonderheiten. Mit flüssigem Stickstoff stellte er auf der Bühne sogar noch leckeres Himbeereis für alle jungen Fans her, während er die vielen neugierigen Fragen der Kinder beantwortete.

Auch als Musiker zeigte die Stimmungskanone sein Talent, denn mit dem Schall seiner Bassgitarre konnte er zum Erstaunen der jungen Gäste auch Kerzen löschen. „Ab geht der Peter!“, rief Stöckel immer wieder, wenn es spektakulär wurde und mal wieder Feuerbälle und Nebelschwaden über die Bühne zogen. Auch für die Eltern waren die 90 Minuten mit dem Multitalent sichtlich kurzweilig und sorgten für gute Stimmung am Sonntagnachmittag.