Comedy im Talbahhof: Konrad Beikircher spricht über die Heimat und das Älterwerden

Comedy im Talbahhof : Konrad Beikircher spricht über die Heimat und das Älterwerden

„Passt schon!“ meint Konrad Beikircher, wenn er am Sonntag, 26. Mai, um 20 Uhr auf der Talbahnhofbühne steht.

Die Zeiten werden immer komplizierter, keiner blickt mehr durch und alle verstecken sich immer mehr in der Überschaubarkeit der Region, in der sie leben. Heimat ist angesagt. Da liegt es auf der Hand, dass der Experte für Regionalsprachen, Konrad Beikircher, mal schaut, worin sich die Regionen überhaupt unterscheiden: wenn der Mensch ist, wie er spricht, haben da aber viele Regionen ganz, ganz schlechte Karten.

Man erfährt viel über Leute, wenn man schaut, worüber sie lachen. Jede Region hat ihre eigenen Witze, weil jede Region ihren eigenen Kopf hat, schließlich lacht kein Kölner über eine „Määnzer“ Büttenrede. Und: Wie sieht das bei den jungen Leuten aus, wie beim Schwaben, dem Sachsen?

 Weil der Beikircher ein Mensch ist, der mitten im Leben steht, auch im vernetzten Leben, erzählt er den Zuschauern auch einiges übers Älterwerden und Jung-sein-müssen und über die ganz Jungen, die „überhaupt nix peilen“. Irgendwie aber passt das schon alles, wenn auch nur irgendwie.

Das Duo „Frau Walterscheidt – Frau Roleber“ wird böse Kommentare zum Zeitgeschehen geben, was ja ohnehin die Spezialität dieser bösen rheinischen Bäckersgattin war – und ist. So nach dem Motto: „Brexit, Brexit! Ich hätte schon vor Jahren den Stöpsel aus der Insel ziehen sollen, dann hätten wir Brex-Under gehabt und fertig!“ Und wenn Trump dran bleibt, wird sicher auch über Drecksäcke das ein oder andere zu erzählen sein. Das Publikum sieht: passt schon! Irgendwie!

www.beikircher.de

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