Kommentiert: Positive Signale auf dem Wohnungsmarkt

Kommentar zur Wohnungssituation: Positive Signale auf dem Wohnungsmarkt

Viel wird im Moment über die Wohnungsnot in den Großstädten diskutiert. Nun zählt Eschweiler mit einer Einwohnerzahl von 58.000 nicht zu den großen Metropolen, aber auch hier ist spätestens seit der Veröffentlichung des Handlungskonzepts Wohnen im vergangenen Jahr deutlich, dass vor allem günstige Wohnungen schwer zu finden sind.

Dies begründet sich nicht alleine damit, dass die Zahl der Einwohner entgegen aller Prognosen in Eschweiler gestiegen ist. Viele Wohnungen, die mit öffentlichen Mitteln finanziert wurden, haben ihre Bindungsfrist überschritten.

Im vergangenen Jahr kamen Fachleute zu dem Ergebnis, dass die Hälfte des geförderten Wohnungsbestands in Eschweiler in den kommenden Jahren wegfällt, konkret bis 2030 etwa 47 Prozent. In der Konsequenz sind sie nicht mehr an einem niedrigen Mietpreis gebunden. Dies trifft wieder die Menschen, die ohnehin über wenig Einkommen verfügen. Und davon gibt es in Eschweiler viele.

Dass die Zahl neuer Wohnungen steigt und einige Areale darauf warten, bebaut zu werden, sind positive Signale.

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