Eschweiler: Kolpingfamilie pilgert auf matschigen Wegen ins Oleftal

Eschweiler: Kolpingfamilie pilgert auf matschigen Wegen ins Oleftal

Nach mehreren Etappen durch Schnee und Eis erwartet die Pilger der Kolpingfamilie Eschweiler in der Eifel zu Frühlingsanfang eine recht matschige Wegstrecke.

Während ein Fahrzeug zum Zielort gebracht wurde, erläuterte Christel Kuth den Pilgern bei Nieselregen in einer Schutzhütte den weiteren Verlauf auf dem Pilgerweg nach Trier, und zwar mit den Etappen: Golbach - Blankenheim (15 Kilometer) - Mirbach (18 km) - Hillesheim (13 km) - Gerolstein (13 km) - Densborn (18 km) - Erdorf (18 km) - Speicher (15 km) - Trier (13 km). Dann ging es los und schon kurz hinter dem Start in Einruhr Richtung Erkensruhr folgten die Pilger rechts der Straße nach Vogelsang im Wald aufwärts einem rutschigen Pfade.

Als nächstes Ziel wurde Schleiden im Oleftal angesteuert. Hier wartete eine Überraschung auf die Pilger. Pastor Peter Müllenborn, allen Eschweilern als ihr ehemaliger Pfarrer bestens bekannt, ließ es sich nicht nehmen, die Pilger persönlich zu begrüßen, die Pilgerpässe in der altehrwürdigen Schlosskirche von Schleiden mit einem weiteren Stempel zu versehen und den Pilgersegen auszuteilen.

Seine besondere Gastfreundschaft bewies Pastor Müllenborn anschließend, als er alle zu sich ins Haus zu Kaffee bzw. Tee und Keksen einlud. Mit vielen guten Wünschen trennte man sich schließlich und scheute sich nicht, nochmals kräftig die Lungen und die Beinmuskulatur zu fordern und auf steilem Pfad über die Höhen dem Endpunkt Golbach entgegenzustreben.

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