Eschweiler: Kegel mit Treppen, die ins Nichts führen: hegewad

Eschweiler: Kegel mit Treppen, die ins Nichts führen: hegewad

„Vom Mikrokosmos zum Makrokosmos”, so beschrieb Dr. Dagmar Preising bei der Vernissage den künstlerischen Entwicklungsprozess, den Bildhauer und Zeichner Ulf Hegewald im Rahmen seiner Austellung „Skulpturen und digitale Zeichnungen” in der Galerie Art Engert präsentiert.

Vom kleinen Stein oder Strich zum großen Gebilde. Mit zwei völlig unterschiedlichen Medien, nämlich Skulpturen aus Terracotta auf der einen und digital erstellten Zeichnungen auf der anderen Seite, entwickelt Hegewald kleine Architekturen in unterschiedlichen Größenrelationen und Formen. Hegewald erfüllt mit seinen eigens als „gebaute Bilder” bezeichneten Werken den ganzen Raum. Das Zusammenspiel der Skulpturen ergibt sich aus einem „gedanklichen Koordinatensystem”, so Preising.

Ein bislang letzter Aspekt der Weiterentwicklung Hegewalds sei die Fotografie in Kombination mit starken Farben und abstrakten zwei- und auch dreidimensionalen Linien. Auf seinen Reisen unter anderem nach Griechenland, Frankreich oder Italien hielt der Künstler die Architektur des jeweiligen Landes fest und erweiterte Säulen oder Arenen mit digitalen Mitteln. Ein Foto, das in seinem Ursprung kein Kunstwerk darstellte, ist nun Teil eines Gesamtkonzeptes. Ulf Hegewald zeige, was Zeichnung heute sein kann und ist, so Preising.

Die Ausstellung ist bis zum 20. Dezember zu sehen.