Auch Städteregion Aachen ist vertreten: Kata-WM in Cancun und internationaler Bayer Judo-Cup

Auch Städteregion Aachen ist vertreten : Kata-WM in Cancun und internationaler Bayer Judo-Cup

Die mexikanische Stadt Cancun war im Oktober Austragungsort der Kata-WM mit über 170 Teilnehmern aus 22 Nationen – und mit Aurelia Louvel und Christina Ruschitzka war auch die Städteregion Aachen vertreten.

Obwohl die beiden in 2018 verletzungsbedingt in Deutschland noch nicht antreten konnten, wurden sie aufgrund ihrer starken Leistungen im Vorjahr und dem hervorragenden 5. Platz bei der Europameisterschaft für die WM nominiert.

Und auch in Cancun zeigten die beiden, trotz des Verletzungsmankos, eine hervorragende Leistung in der Nage-no-kata. Die Nage-no-kata ist eine der beiden Randori-no-kata des Kodokan-Judo, dient der Illustration der verschiedenen Konzepte von Nage-Waza und wird sowohl als Trainingsmethode als auch als Demonstration des Verständnisses verwendet. In der Vorrunde traten die beiden gegen sieben Mannschaften an. In dieser starken Gruppe wurde der Einzug in die Finalgruppe denkbar knapp verfehlt. Die gezeigte Leistung war beeindruckend und verspricht noch viele Erfolge in den kommenden Jahren.

Volker Degenhardt und Jörn Stermann-Sinsilewski starteten beim Kata-Cup in Maintal in der Kodokan-goshin-jutsu. Nachdem die beiden lange Jahre in der Kime-no-kata brillierten, erreichten sie sofort den 5. Platz und werden zukünftig hier neue Herausforderungen suchen.

Ihr Wissen in der Kime-no-kata, vermittelten sie am Folgetag in einem internationalen Lehrgang für die Kime-no-kata mit 50 Teilnehmern.

Beim vierten internationalen Bayer-Judo.Cup starteten drei Judoka der Jugendgruppe des 1. Budo-Clubs Eschweiler – und zeigten starke Leistungen bei diesem überregionalen Turnier auf hohem Niveau.

Phillip Pesterew und Emil Keding, die beide ihren Auftaktkampf gegen die späteren Erstplatzierten verloren, fegten danach jeden weiteren Gegner von der Matte, erreichten das kleine Finale und wurden Dritte in ihren jeweiligen Gewichtsgruppen. Christian Haas zeigte gute Kämpfe, musste sich aber in seinem letzten Duell mit einer Kampfzeit von über sechs Minuten geschlagen geben. Alle Starter zeigten gute Leistungen, auf die sie stolz sein dürfen.

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