"Kasper und die Eiskönigin" im Jugendtreff

Puppentheater : Es geht hoch her im „Check In“

Der Vorhang öffnet sich und eine herrliche Eislandschaft wird sichtbar. „Oooh“, lautet die Reaktion des aufmerksamen Publikums, das die Kinder der Awo-Kindertageseinrichtung „Zauberhut“ bilden.

Vor ihren Augen präsentiert das Puppentheater „Stern-Kundt“ aus Köln das Stück „Kasper und die Eiskönigin“, bei dem es ganz schön hoch her geht.

Kaspers Freundin Gretel ist nämlich Augenzeugin der Entführung der Prinzessin geworden. Gemeinsam machen sich Kasper und Gretel auf die Suche, die sie bis zum Nordpol führt, wo die geheimnisvolle Eiskönigin im Eisschloss residiert. Unterwegs kreuzen die Hexe, ein Roboter, ein Zwerg sowie ein Zauberer samt Lehrling den Weg des mutigen Duos, das mit tat- und stimmkräftiger Hilfe der „Zauberhut“-Kinder das Eisschloss findet und die Eiskönigin zum Schmelzen bringt. Zur Erleichterung des fasziniert und enthusiastisch mitgehenden Publikums ist die Prinzessin gerettet.

Auf Einladung des Jugendamts gastierten die Puppenspieler Ulrike Kundt und Joachim Stern im Städtischen Jugendtreff „Check In“ an der Hehlrather Straße, wo auch die Kinder der Kindertageseinrichtungen „Villa Kunterbunt“, St. Antonius Bergrath, Jahnstraße, „Käte Strobel“, St. Wendelinus, St. Severin, „Zauberwald“ sowie der Caritas-Lebenswelten in den Genuss einer rund 45-minütigen Aufführung kamen. Darüber hinaus ermöglichte das Netzwerk „Flügelschlag – Starke Kinder an der Inde“ weiteren jungen Theaterfans den Besuch des Puppentheaters. Sie alle nahmen sich den Ratschlag von Joachim Stern sehr zu Herzen: „Öffnet eure Ohren und Augen weit und lasst euch vom Zauber des Theaters mitreißen“, so die Worte des Puppenspielers vor Beginn der Aufführung.

Eine gute Dreiviertelstunde später gaben die beiden Theatermacher ihrem jungen Publikum dann die Gelegenheit, die „Hauptdarsteller“ aus nächster Nähe zu betrachten. Nur dem von den Mädchen und Jungen häufig geäußerten Wunsch, die Eiskönigin noch einmal zu präsentieren, konnten Ulrike Kundt und Jochim Stern nicht nachkommen. Kein Wunder: Die Eiskönigin war schließlich geschmolzen!

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