Eschweiler: Junge Kickerinnen fegen Konkurrenz vom Feld

Eschweiler: Junge Kickerinnen fegen Konkurrenz vom Feld

Eindeutiger kann ein Sieg kaum ausfallen. Mit Erfolgen über die Gesamtschule Hennef (8:1), die Käthe-Kollwitz-Schule Leverkusen (5:0) sowie das Clara-Fey-Gymnasium Schleiden (6:0) sicherten sich die Fußballerinnen der Wettkampfklasse IV (Jahrgänge 1998 - 2000) der Bischöflichen Liebfrauenschule den Titel bei den Regierungsbezirksmeisterschaften in Köln.

Am 9. Juli könnte nun der nächste große Wurf gelingen. Dann geht die von Sportlehrerin Sarah Körfer betreute Mannschaft in der Besetzung Mara Breuer, Pia Breuer, Gina Gottschalk, Marie Huppertz, Laura Kanters, Luca Lammerich, Anne Ripphausen und Luisa Wiesen beim NRW-Landesfinale in Iserlohn an den Start.

Der Weg bis dorthin war weit. Zunächst stand die Kreismeisterschaft auf dem Programm, die das Team der Liebfrauenschule durch einen Sieg über das Städtische Gymnasium Eschweiler in trockene Tücher brachte. Der nächste Schritt folgte Anfang Mai beim Vorrundenturnier der Regierungsbezirksmeisterschaft in Geilenkirchen.

Ihr vorläufiges Meisterstück vollbrachten die Nachwuchskickerinnen schließlich in Köln. „Dort hat die Mannschaft richtig stark gespielt. Auch von den Verantwortlichen der anderen Teams haben wir viel Lob erhalten”, freut sich Betreuerin Sarah Körfer.

Dabei standen beim Endrundenturnier gleich mehrere Aufgaben auf dem Programm. Vor jedem Spiel durchliefen alle jungen Fußballerinnen einen Technikparcours, in dem Passen, Dribbling und Torschuss gefragt waren. Die Mannschaft, die in diesen Bereichen besser abschnitt, ging mit einem 1:0-Vorsprung in das anschließende 20-minütige Spiel. Und auch dort ließen die Liebfrauenschülerinnen, von denen sechs dem Ball auch im Verein nachjagen, den Gegnern in Sachen spielerisches Können sowie Einsatz keine Chance. Die klaren Ergebnisse sprechen für sich.

Beim Landesfinale stellen sich die Regierungsbezirksmeisterinnen nun auf stärkere Gegenwehr ein. Was nicht heißt, dass sich die Liebfrauenschülerinnen keine Chancen ausrechnen. „Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Spielt die Mannschaft erneut so stark auf, ist einiges möglich”, so Sarah Körfer.

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