Eschweiler: Jede Menge Historie für den Gabentisch

Eschweiler: Jede Menge Historie für den Gabentisch

Sie suchen noch ein Weihnachtsgeschenk? Da wäre das neue Buch der Heimatfreunde Kinzweiler das Richtig. Vor allem für Leute, die sich für die Geschichte der drei Orte der ehemaligen Gemeinde Kinzweiler interessieren.

Das als Festschrift zum Vereinsjubiläum erschienene Buch von etwa 180 Seiten enthält im Gegensatz zu mancher anderen Veröffentlichung dieser Art keine Reklame mit Ausnahme der beiden inneren Einbandseiten. Der erste Teil des Buches fasst die Vereinsgeschichte seit dem Gründungsjahr 1959 zusammen. Der besonderen Verdienste von Josef Granrath um den Verein wird in diesem Teil Rechnung getragen.

In der Tradition vieler Festschriften wollen die Heimatfreunde auch die Geschichte der letzten 50 Jahre mit Rückgriffen bis in die unmittelbare Nachkriegszeit beleuchten. In diesem Teil kommen auch Persönlichkeiten zu Wort: die beiden Pfarrer Josef Wienand (Hehlrath) und Dr. Rainer Hennes (Kinzweiler/St. Jöris), der ehemalige Gemeindedirektor Raimund Rinkens und eine Mitarbeiterin, Anneliese Scholl.

Die ehemaligen Schulleiter in Hehlrath und Kinzweiler, Engelbert Hoppe und Alfred Eschweiler, der jetzige Schulleiter Gerd Schnitzler, die ehemaligen Lehrerinnen Gisela Dohmen und Ruth Cierniak, die ehemalige Leiterin des Heilpädagogischen Kindergartens Katharina Fey, Anita Permantier, der Geschäftsführer des Aldi-Logistikzentrums, Uwe Seiler, und der Brennmeister Gerhard Franke jr.

Angesprochen werden die vielfältigen Baumaßnahmen, durch die das Erscheinungsbild der drei Orte stark verändert wurde. Über das äußere Erscheinungsbild hinaus vollzog sich ein Strukturwandel der ehemaligen Gemeinde, der tiefgreifende Veränderungen mit sich brachte, wie den Verlust der Kommunalen Selbständigkeit.

Ein besonderes Schwergewicht der Beiträge liegt auf den Themen Schule und Braunkohlentagebau mit seinen Folgen.

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