Eschweiler: Jecke-Tön-Projeckt: Schunkeln bis die Arme lahmen

Eschweiler: Jecke-Tön-Projeckt: Schunkeln bis die Arme lahmen

Die Zahl „11” steht im rheinischen Karneval für die „Gleichheit aller Menschen unter der Narrenkappe” und vielleicht auch ein bisschen für „Ausgelassenheit und Sünde”, wie es die Menschen im Mittelalter nennen würden. Die Verbindung zum „11-jecke-Jahre-Jubiläum” des „Jecke Tön Projeckts (JTP)” ist daher schnell hergestellt.

So feiern und singen die fünf Mundartbands De Kröetsch, Stabelsjeck, Backes Band, De Fröngde und die Inde-Singers am 11. Februar, sprich: Weiberfastnacht, ab 11.11 Uhr zum 11. Mal vor der Sparkasse an der Marienstrasse, „Du, uns Eischwiele.”

Die „Stadt des Karnevals” (Köln außen vorgelassen) erwartet 2500 bis 3000 Gäste zu diesem einzigartigen Event, auf dem „gut die Post abgeht”, so der „Vater” des Festivals, der Texter und Komponist unter anderem der Inde-Singers, Christian Leuchter.

Für diesen Ausnahmezustand, den Sparkasse-Geschäftsstellenleiter Lothar Müller nun schon zum dritten Mal moderieren darf, legt die Stadt Eschweiler sogar die große Baustelle auf Eis, um den Jecken im wahrsten Sinne des Wortes keine Steine in den Weg zu legen. Der karnevalsfreundliche Bier-Preis von einem Euro tut sein Übriges.

In diesem Jahr erhalten beim Festival ausgewählte Jecke den limitierten „Jubiläumsorden” des JTP. Zudem ist die CD „Du, uns Eischwiele” mit den Karnevals-Krachern „Nä, wat es et Lääve schön” und „Du, uns Eischwiele” bei der Sparkasse, im Haus Lersch und bei Mexi & Co. zu erwerben. Die ersten 500 Stück der CD waren übrigens gleich am ersten Tag vergriffen.

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