Entspannungstraining für die Kleinsten: Jahrgangsstufe fünf meditiert an der Schule

Entspannungstraining für die Kleinsten : Jahrgangsstufe fünf meditiert an der Schule

Was haben Entspannung und Konzentration miteinander zu tun? Und wie kann man das trainieren? Diesen Fragen widmete sich das Konzentration- und Entspannungstraining im fünften Jahrgang der Gesunden Schule.

Das Konzentrations- und Entspannungstraining gehörten zum Konzept der Gesunden Schule, die auf den drei Säulen, Bewegung, Ernährung und Entspannung beruht und erfolgt jeweils im fünften Jahrgang von geschulten Lehrkräften.

Das Training, das in den einzelnen Klassen am Nachmittag durchgeführt wurde, beinhaltete Aufmerksamkeitstraining, richtiges Atmen, das Zusammenspiel von Körper und Geist, sowie Meditation und Fantasiereisen.

Die eingesetzten Übungen basieren auf den Erkenntnissen der Hirnforschung und der Kinesiologie. Sie sind leicht zu erlernen und sollen die Schülerinnen und Schüler befähigen, selbstständig oder unter Anleitung in der Klasse diese Übungen einzusetzen. Sie sind geeignet die Lernenden zu sammeln und sie neu zu fokussieren, damit das Lernen oder der Unterricht leichter fällt, etwa nach dem Sport, vor einer Klassenarbeit oder vor den Hausaufgaben.

Meditation und Fantasiereisen

Die Visualisierungsübungen halfen den Kindern, zu entspannen, und zeigten auf, wie stark Körper und Geist miteinander verbunden sind. Die Schüler konnten feststellen, wie sich die Körperhaltung auf die Psyche auswirkt: Hochgezogene Schultern, angespannte Haltung, verkrampfte Stifthaltung wurden als anstrengend erlebt. Allen wurde klar, so lässt sich nicht gut Lernen.

In einer anderen Übung wurde deutlich, wie sich die Körperhaltung auf die Stimmung auswirkt. Während eine zusammengesunkene Haltung ihnen eher ein Gefühl der Mutlosigkeit gab, erfuhren sie, wie das Aufrichten des Körpers gleichzeitig auch die Stimmung hob. Wenn die Lernenden darauf achtgeben, können sie bereits ihren Lernprozess erleichtern und sich mit mehr Motivation an die Aufgaben begeben.

Weitere Übungen aus der Kinesiologie waren, die Denkmütze, die hilft, sich besser zu konzentrieren und die Sinne zu schärfen; die Überkreuzübungen, die das Raumbewusstsein und die Rechts-Links-Koordination schulen, was etwa  beim Buchstabieren und Lesen hilfreich ist, und die „liegende Acht“, die das Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften unterstützt, sowie die Wahrnehmungsfähigkeit und Konzentration verbessert.

Darüber hinaus wurde mit den Schülern besprochen, wie wichtig neben dem richtigen Atmen auch das Wassertrinken ist.

Mehr von Aachener Nachrichten