Eschweiler/Nürburgring: Im flotten Nadelstreifen-Porsche auf Platz 4

Eschweiler/Nürburgring: Im flotten Nadelstreifen-Porsche auf Platz 4

Der drittte Lauf zum Langstreckenpokal zeigte spannenden Motorsport bei strahlendem Sonnenschein, bis das Rennen kurz vor Schluss von einem tragischen Unfall überschattet wurde, bei dem der 43-Jährige Leo Löwenstein aus Laudenbach ums Leben kam.

Eine gelungene Premiere feierte der erstmals eingesetzte Porsche 911 GT3 R von Jochen Krumbach aus Eschweiler. Zusammen mit Armin Hahne und Marc Gindorf arbeitete sich der von Manthey Racing eingesetzte im schwarz-weißem Nadelstreifen-Design gestaltete Elfer von Startposition sieben in bis auf die vierte Position nach vorne.

Bereits kurz nach dem Start wechselten mehrfach die Positionen an der Spitze bis Jörg Müller (Hückelhoven) mit seinem BMW M3 als führender die erste Runde beendete. Der Indestädter Jochen Krumbach konnte sich direkt hinter der Spitzengruppe etablieren.

Bereits nach wenigen Runden nahm Audi nach mehreren Reifenschäden alle R8 aus dem Rennen, die Dunlop-Reifen verwendeten. In der Spitzengruppe kämpften die beiden BMW-Werks-M3 verbissen mit dem Mamerow-Porsche 911 GT3 R. Jochen Krumbach folgte mit etwas Abstand zur Spitzengruppe auf der vierten Position.

Nach drei Stunden lag die Spitzengruppe immer noch dicht zusammen. Durch einen frühen Boxenstopp konnte sich Christian Mamerow sich an dem führenden BMW M3 vorbeischieben und die Führung übernehmen. Dahinter folgten die beiden BMW M3 vor dem viertplazierten Jochen Krumbach (Eschweiler) auf Porsche GT3 R. Damit verpasste der Indestädter beim Debüt mit dem Nadelstreifen-Porsche nur knapp das Siegerpodest.

In der 22. Runde wurde das Rennen wegen des schweren Unfalls von Carl Friedrich Prinz zu Löwenstein abgebrochen und nicht neu gestartet. Der Unfall ereignete sich im Streckenabschnitt Bergwerk der Nürburgring Nordschleife. Löwenstein fuhr mit seinem Aston Martin in eine Lücke zwischen den Fahrzeugen mit der Startnummer 137 und der Startnummer 511. Dabei stieg das Fahrzeug nach einer Kollision auf und überschlug sich.

Beim Aufprall auf die Leitplanke wurde die Heckpartie des Aston Martin stark beschädigt, und das Fahrzeug fing Feuer. Löwenstein, der sich nicht selbst aus dem Wrack befreien konnte, erlag einer Rauchvergiftung.

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