Eschweiler: Im Einsatz für die PISA-Studie: 45 Schüler und 30 Lehrer nehmen teil

Eschweiler : Im Einsatz für die PISA-Studie: 45 Schüler und 30 Lehrer nehmen teil

Am frühen Morgen um 8.20 Uhr ging es los im Städtischen Gymnasium: 45 Schüler im Alter von 15 und 16 Jahren (9. Klassen und EF) versammelten sich in der Aula, um an der PISA-Studie teilzunehmen.

Annette Zumbroich hatte die aufwändigen Vorbereitungen geleistet und am Morgen noch dafür gesorgt, dass die Aula mit 45 Laptops ausgestattet und verkabelt war. Die Studie wird international von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) initiiert und national im Auftrag der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durchgeführt.

Die Schüler wurden von dem Unternehmen, das die Tests durchführt, zufällig ausgewählt. Sie mussten vier Zeitstunden über den gestellten Aufgaben brüten. Am Donnerstag fand der zweite Teil der Studie statt, der zweieinhalb Stunden dauerte.

Schwerpunkt Lesefähigkeit

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Tests auf der Lesefähigkeit. Lesekompetenz beinhaltet zum einen die Fähigkeit, relevante Informationen aus Texten herauszusuchen und zum anderen Texte zu verstehen, zu nutzen und über sie zu reflektieren. Zudem wird die Fähigkeit und Motivation erfasst, sich auf Texte einzulassen und sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. PISA untersucht die Fähigkeit, Texte unterschiedlicher Art bezüglich ihrer Aussagen, Absichten und Form verstehen und interpretieren zu können. Außerdem geht es darum, diese in einen größeren Zusammenhang einzuordnen, zu reflektieren und zu bewerten.

Erstmals wurden die Tests mit Laptops durchgeführt, was auch Auswirkungen auf die Aufgabenstellung hat. Neu bei PISA 2018 sind interaktive Aufgaben mit mehreren zu lesenden Texten in einer simulierten Web-Umgebung. Hierbei werden Aspekte der Lesekompetenz im digitalen Zeitalter erfasst, beispielsweise die Fähigkeit, Informationen durch das Navigieren auf Webseiten zu finden, zu vernetzen und zu beurteilen.

Nicht nur die Schüler werden befragt, auch 30 Lehrer wurden am Städtischen Gymnasium ausgewählt, die einen Online-Fragebogen ausfüllen mussten.

Schüler und Lehrer des „Städtis“ sind auf die Ergebnisse gespannt.

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