Eschweiler: Heftige Gewitter halten Feuerwehr und THW in Atem

Eschweiler: Heftige Gewitter halten Feuerwehr und THW in Atem

Die heftigen Regengüsse und Gewitter riefen am Donenrstagabend die Feuerwehr auf den Plan. Um 20.39 Uhr lief der erste Einsatz von insgesamt 55 Unwettereinsätzen in der Einsatzzentrale der Feuerwehr Eschweiler ein und erforderte letztlich den Einsatz der Gesamtwehr (127 Einsatzkräfte) sowie des THW Eschweiler (20 Einsatzkräfte).

Aufgrund der Vielzahl an parallelen Einsatzmeldungen waren Wartezeiten nicht zu vermeiden.

Bei den Einsätzen handelte es sich um Wassereinbrüche in Häuser, überflutete Straßen und einzelne Sturmeinsätze. Einsatzschwerpunkte bei diesem Unwetter waren die Innenstadt sowie die Stadtteile St. Jöris, Hehlrath und Kinzweiler. Bis gegen 1 Uhr waren die Einsatzkräfte mit der Beseitigung der Unwetterauswirkungen beschäftigt.

Verletzte waren nicht zu beklagen und „besondere” Einsätze auch nicht zu vermelden, wenn auch ein Wassereinbruch im örtlichen Krankenhaus die Einsatzkräfte aufschreckte. „Hier wurde eine größere Anzahl an Personal und Fahrzeugen eingesetzt, allerdings konnte nach relativ kurzer Einsatztätigkeit bereits Entwarnung gegeben werden”, so Stadtbrandinspektor Axel Johnen.

Nachdem man eigentlich damit gerechnet hatte, dass die Unwetterlage Eschweiler hinter sich gelassen hatte, zog am frühen Morgen erneut ein Gewitter auf. Ab 5.06 Uhr liefen am Freitag erneut die Alarmierungen in der Einsatzzentrale auf.

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