Eschweiler: Grundschule Röhe präsentierte bei ihrem Basar viele Angebote

Eschweiler: Grundschule Röhe präsentierte bei ihrem Basar viele Angebote

„An die Hasen! Fertig! Los!” Nach dem Wortgottesdienst in der Sporthalle der Katholischen Grundschule (KGS) Röhe brach der große Trubel aus. Nach Jahren veranstalteten Schüler, Lehrer und Eltern wieder einmal einen großen Osterbasar.

Und den hätte der Osterhase höchstpersönlich nicht besser organisieren können.

Gemeinsam mit den knapp 100 Röher Schulkindern und den vielen Besuchern sangen Theo Wellens und Franz Surges zum Abschluss des Gottesdienstes stimmgewaltig „Wir sind Kinder dieser Erde!” Dann brach der Ansturm auf die vielen Stände aus.

Ob Hase, Huhn oder Schaf - selbst gebastelte Tiere gab es in (fast) allen Formen und Farben. Bemalte Glückssteine, Osterhasen-Girlanden, rot-schwarze Maikäfer oder feiner Osterschmuck für die heimischen Balkonpflanzen, eines machten die vielen kreativen Basteleien ganz klar deutlich: Der Frühling kann kommen! Am Bücherstand fanden derweil kleine Leseratten spannende und lustige Schmöker für daheim.

Nachmittagsbetreuung

Neben einer deftigen Erbsensuppe, knackigen Hot-Dogs und herrlich duftenden, frischen Waffeln als kulinarische Höhepunkte, lockte eine Kinderdisco zum Abtanzen der angefutterten Kalorien. „Es bestand schon seit längerem der Wunsch, mal wieder einen Osterbasar auf die Beine zu stellen”, erzählten Patrik Becker (Geschäftsführer) und Ralf Baberowski (Vorsitzender) vom Förderverein der KGS Röhe. Im November 1998 gegründet, feierte die Vereinigung mit ihren 120 Mitgliedern auf dem Basar ihr Jubiläum zum zehnjährigen Bestehen.

Der Verein ist seit einigen Jahren Träger der Nachmittagsbetreuung. 39 Kinder können so auch nach Schulschluss von insgesamt acht Betreuerinnen versorgt werden.

Ein Mann, der besonders die damit verbundene finanzielle und steuerliche Belastung des Fördervereins seit Jahren ehrenamtlich bewältigt, ist Jürgen Meyer.

Der Steuerberater, der zudem Gründungsmitglied des Röher Fördervereins ist, wurde daher für seine ehrenamtliche Arbeit im Rahmen des Osterbasars als erstes Ehrenmitglied ernannt.

Der Erlös des Basars soll komplett in die Sanierung des Schulhofs fließen. Denn der hat es, das fällt jedem Betrachter beim ersten Blick auf, dringend nötig.

„Ein Projekt, das mindestens über zwei Jahre gehen wird”, wie Patrik Becker weiß. Die Wünsche der Kinder, Eltern und Lehrerinnen sollen dabei mit in die Planungen eingehen. „Ein fest installiertes Klettergerüst ist aber auf jeden Fall schon angedacht”, so Becker.

Ein Baum als Symbol

Als symbolischen Startschuss für die Umgestaltung des Schulhofs pflanzten die Kinder gemeinsam mit Bürgermeister Rudi Bertram ein kleines Bäumchen ein. Das freute auch den Osterhasen. Denn dort, wo es schön grün ist, fühlt sich der fleißige Eierlieferant besonders wohl.

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