Influenza: Grippesaison hat Höhepunkt erreicht

Influenza: Grippesaison hat Höhepunkt erreicht

Die Grippewelle rollt an, das Robert-Koch-Institut zählt bereits 20 Todesfälle und mehr als 6000 laborbestätigte Grippeerkrankungen. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass im Januar und Februar die Hochzeit der Influenza-Viren ist.

Das führte in vielen deutschen Krankenhäusern 2018 zur Schließung von Fachbereichen, Funktionsdiensten und Stationen, weil keine Personalkräfte mehr gesund waren.

Gerade in einem Krankenhaus treffen viele Menschen auf einander, deshalb kann sich die Grippe dort sehr schnell ausbreiten. Um eine Epidemie zu verhindern, sollte man sich als Angehöriger verantwortungsvoll verhalten und bei eigener Erkrankung auf einen Besuch im Hospital verzichten. Die hochansteckenden Grippeviren übertragen sich über Tröpfcheninfektion, also durch Husten und Niesen.

 Doch was ist eine saisonale Grippe und was eine Erkältung?

Auch wenn sich die Symptome auf den ersten Blick ähneln und wir umgangssprachlich schon bei einem Schnupfen von „Grippe“ reden: Eine Grippe (Influenza) und eine Erkältung (Schnupfen, grippaler Infekt) sind ganz verschiedene Krankheiten. Die Influenza, auch „echte“ Grippe oder Virusgrippe genannt, ist eine durch Viren ausgelöste, schwere Infektionskrankheit beim Menschen.

Die Symptome: Plötzlicher auftretender Krankheitsbeginn mit Fieber über 38,5°C , ausgeprägtes Krankheitsgefühl im ganzen Körper, trockener Reizhusten, Kopf-, Hals-, Muskel- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie manchmal Übelkeit und Erbrechen. Schon einen Tag vor dem Auftreten der Symptome können Infizierte die Viren auf andere übertragen. Die Dauer der Ansteckung beträgt etwa vier bis sieben Tage.

Impfung ist hilfreich

Grippeviren sind sehr ansteckend. Neben der Grippeschutzimpfung helfen einfache hygienische Maßnahmen, das Ansteckungsrisiko senken. Unbedingt die Hände waschen, denn das ist eine der wichtigsten Präventionsmaßnahmen zur Grippezeit.

Dabei sollte die Seife mindestens 20 Sekunden lang gründlich verrieben, danach die Hände mit einem sauberen Handtuch gut abgetrocknet werden.

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