Eschweiler: Grenzland-Piraten nehmen Kurs auf die Bundesliga

Eschweiler: Grenzland-Piraten nehmen Kurs auf die Bundesliga

Sie nennen sich Grenzland-Piraten, und wer auf sie trifft, zieht fast unweigerlich den Kürzeren. Bereits zum vierten Mal hintereinander, davon dreimal ohne Punktverlust, haben die Pfeilkünstler aus Eschweiler die Meisterschaft in der zweithöchsten deutschen Klasse geholt, der Bezirksoberliga. Und die Jungs wollen mehr.

Am gestrigen Montag hat die neue Saison begonnen, an deren Ende der Aufstieg in die deutsche Königsklasse, die Bundesliga, stehen könnte.

Das Zeug dazu hat das Team, das seine Heimspiele in der Gaststätte „Zur Mühle” an der Steinstraße austrägt, allemal. Spitzenspieler und Zugpferd der Grenzland-Piraten ist Dirk Cormann. Der Indestädter, der bereits das am höchsten dotierte Turnier in Deutschland, die „Masters of Masters”, gewonnen hat, fünfmal Europameister wurde und einmal sogar Weltmeister, hat mit Wolli Kniebeler, Kai Okunek, René Töpfer, Berni Galinski, Antonio Inchingolo und Frank Hoven eine starke Truppe zur Seite, die in der Bezirksoberliga wieder als Top-Favorit auf die Meisterschaft gilt.

Sportliches Ziel ist der Aufstieg in die Bundesliga - ein Unternehmen, das mit Unterstützung durch Sponsoren Wirklichkeit werden könnte. Das Team, in dessen Reihen fünf Indestädter, ein Spieler aus Stolberg und einer aus Titz stehen, ist hier noch nicht fündig geworden.

Zu den Heimspielen, die im Zwei-Wochen-Rhythmus donnerstags ab 20 Uhr in der „Mühle” stattfinden, sind Zuschauer herzlich willkommen. Es lohnt sich, denn hier wird Electronic-Dart auf hohem Niveau geboten.

In der Bezirksoberliga wird im Modus „501 Double out - Best of Five” gespielt. Für Nicht-Darter: Ziel beim „501 Double out” ist es, beim Wurf auf die Scheibe mit möglichst wenig Pfeilen von 501 Punkten auf genau 0 zu kommen, wobei mit einem Treffer in den äußeren Ring, der doppelt zählt, exakt „ausgemacht” werden muss.

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