Eschweiler: Fußgängerzone: Die meisten Rad-Sünder zeigen sich reuig

Eschweiler: Fußgängerzone: Die meisten Rad-Sünder zeigen sich reuig

Tatort Fußgängerzone: „Ich bin nur von da bis da gefahren”, erklärt die Dame dem Polizeibeamten, der sie auf den Regelverstoß aufmerksam macht. Polizeioberkommissar Hans Kottke hätte gar nichts zu sagen brauchen. Die meisten Radfahrer, die fahrend auf Neu- und Grabenstraße erwischt wurden, wussten sofort, was los war.

Ein Fahrrad ist ein Fahrzeug. Eine Fußgängerzone ist für Fußgänger da. Wenigstens tagsüber an den Werktagen. Und wer nicht von selbst darauf kommt, dem helfen Schilder auf die Sprünge: Zwischen 9 und 19 Uhr müssen Fahrräder geschoben werden, ebenso samstags bis 16 Uhr. Nur außerhalb dieser Zeiten und an Sonn- und Feiertagen darf geradelt werden.

„Leute, die lesen können, müssten es begreifen”, meint Wolfgang Robioneck, Leiter des Bezirksdienstes Süd der Polizeiinspektion Aachen Kreis, mit Verweis auf diese Schilder am Anfang der Fußgängerzone.

Normalerweise können 10 bis 15 Euro Verwarnungsgeld fällig werden. Denn was so harmlos scheint, kann auch mal böse ins Auge gehen.

Die meisten Radfahrer entpuppen sich an diesem Nachmittag als reuige Sünder. „Wenn die auf einen zukommen und lächeln, weiß man schon Bescheid”, sagt Polizeihauptkommissar Rolf Krause.

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