"France-Mobil" an der Bischöflichen Liebfrauenschule

Schule : Französisch mal anders

Besuch bei den Französisch-Klassen der Liebfrauenschule: Das bekannte „France-Mobil“ des Instituts Français Deutschland machte Station an der Eschweiler Schule. Maxime Ruelleu, der in seinem Auslandsjahr „Interkulturelle Wissenschaften“ studiert, bot den Kindern und Jugendlichen mehrere neue Ansätze zum Spracherwerb, die das gewohnte Lehrangebot ergänzen sollten, wie Lehrerin Kristina Geb erklärte.

Dazu kamen auch allerlei Lektionen über Frankreich und seine Kultur, um ein spannendes Bild abseits von altbekannten Klischees aufzuzeigen – mit Musik, Film und Spielen lernten die Jugendlichen von den zahlreichen Regionen des Landes, von der Bretagne bis zur Provence.

Fachvorsitzende Christine Egerland hatte das „France-Mobil“ eingeladen, um die Kinder mit „einer spielerischen Herangehensweise und abwechslungsreichem Programm“ für die Sprache unseres westlichen Nachbarlandes zu begeistern, so Geb.

In der neunten Stufe, der Einführungsstufe und der Oberstufe war Ruelleu in den Diff2-Kursen zu Gast und zeigte, warum sich das deutsch-französische Gemeinschaftsprojekt so bewährt hat. Über eine Million Schüler hat man damit seit 2002 bereits erreicht und weiterhin kommen massig Anfragen, wie Ruelleu bestätigte. Als Anerkennung wurde man dafür unter anderem mit dem Adenauer-de-Gaulle-Preis ausgezeichnet.

(cheb)
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