Eschweiler/Stolberg: Försterin kehrt der Region den Rücken

Eschweiler/Stolberg: Försterin kehrt der Region den Rücken

Das Personalkarussell im Eschweiler Rathaus hat Fahrt aufgenommen. Jetzt wurde die nächste Runde eingeläutet: Nach Wirtschaftsförderer Dietmar Röhrig, Kämmerer Manfred Knollmann und anderen kehrt nun auch Försterin Susanne Gohde Eschweiler den Rücken.

Seit zehn Jahren ist sie nicht nur für den Eschweiler, sondern auch für den Würselener Stadtwald zuständig.

Sprechen möchte sie eigentlich noch gar nicht darüber, in den kommenden vier Monaten gebe es einfach noch zu viel zu tun im Wald: Försterin Susanne Gohde wird am 30. Juni den Eschweiler-Würselener Forst verlassen und in ihre niedersächsische Heimat zurückkehren. Wieder in die Nähe ihrer Eltern zu ziehen, ist ihr Wunsch.

Da ihr Töchterchen kurz vor der Einschulung steht, biete sich der Wechsel nun an. Gohde wird einen großen, holzwirtschaftlich geprägten Forst bei Hannoversch-Münden übernehmen.

Ihr Weggang zwingt Eschweiler und Würselen dazu, ihre Kooperation vor der Neuausschreibung der Stelle neu festzuschreiben. Gohde hin — Nachfolger(in) her: In jüngster Zeit wurden Überlegungen laut, das Zuständigkeitsgebiet der Forstverwaltung ohnehin neu zu strukturuieren, sprich: zu erweitern: Die Stadt Herzogenrath wollte ihre knapp 234 Hektar Stadtwald ebenfalls von Susanne Gohde pflegen lassen.

Der Personalwechsel könnte die Überlegungen begünstigen, den Zuschnitt der relativ kleinen Forstverwaltung Eschweiler/Würselen (350 und 369 Hektar) um die insgesamt nur 233,9 Hektar großen Waldflächen Herzogenraths zu erweitern.

Susanne Gohde genießt nicht nur in Eschweiler hohes Ansehen — nicht zuletzt wegen ihres in vielen und vielfältigen Veranstaltungen gezeigten großen Engagements für die Belange des Stadtwaldes.

(bea/rpm)
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