Eschweiler: Förderverein in St. Jöris nimmt sich viel vor

Eschweiler: Förderverein in St. Jöris nimmt sich viel vor

Als vor nahezu einem halben Jahrhundert die Gemeinde Kinzweiler den Klosterhof erwarb, hatte niemand daran gedacht, dass das einstige Zisterzienserinnenkloster heute einen so hohen Stellenwert haben würde. Zu Beginn der 80er Jahre gründeten St. Jöriser Bürger den Förderverein Zisterzienserinnenkloster, der die Restaurierung der Klosterkirche anstrebte.

Daran erinnerten sich die Anwesenden jetzt bei der Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Reinhard Dohmen freute sich über die hohe Mitgliederzahl von nahezu 450 Mitgliedern. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurde Reinhard Dohmen wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Lothar Völler und Doris Henneböhl. Kassiererin ist Gertrud Dohmen, Beisitzer Josef Büttgen, Stefan Visser, Michael Schöner, Gabi Dohmen, Willi Henneböhl und Otmar Leuchter. Kassenprüfer sind Cornelia Meier und Walter Hörber.

Jetzt müssen die vielen Mitglieder wieder „in die Hände spucken”, denn es stehen einige wichtige Reparaturarbeiten wie der komplette Innenanstrich und die Sanierung der Thekenanlage an. Die Heizungsanlage muss auf den neuesten Stand gebracht werden. Das meiste werde, wie immer, in Eigenleistung erbracht werden, sagte Reinhard Dohmen.

Veranstaltungen stehen in und um die Klosterkirche zahlreich an, so unter anderem das Schützenfest Ende April, Ende Mai das Sommerkonzert des Frauenchores und das Pfarrfest im Juli. Auf dem Weiher können die Zuschauer die Modellschiffsclub-Regatta bewundern. Ein Höhepunkt ist der im November stattfindende 24. Hobbykünstlermarkt unter der Leitung von Doris Henneböhl.