Eschweiler: Falken packen beim Bau mit an

Eschweiler: Falken packen beim Bau mit an

Mit der Erweiterung des Sportlerheims von Falke Bergrath und dem Neubau auf dem Platz des SV Nothberg war der Sportausschuss am Dienstag befasst. Beide Maßnahmen werden zum Großteil mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II finanziert.

Die Gegebenheiten im Sportheim auf dem Gelände des Willi-Bertram-Stadions in Bergrath reichen aufgrund der vielen Veranstaltungen, sprich: Spiele und Turniere, nicht mehr aus. Es fehlt an genügend Toiletten und Umkleiden. Das Heim wird deswegen umgebaut und durch einen Anbau auf der Westseite erweitert.

Im Erdgeschoss des bereits vorhandenen Gebäudes entstehen vier Umkleiden mit Duschen sowie ein Schiedsrichterbüro. Im Erdgeschoss des Neubaus sollen jeweils zwei Damen- und Herren-WCs sowie ein Raum für den Trainer und ein solcher für Sitzungen entstehen. Auch im Obergeschoss sind Toiletten geplant, die durch einen Flur mit dem Veranstaltungssaal im alten Gebäude verbunden sind.

Von den 150.000 Euro Gesamtkosten erbringt der Verein etwa 30.000 durch Eigenleistungen wie Putz-, Sanitär- und Fliesenarbeiten. Zur Warmwasserversorgung sollen auf dem Dach Sonnenkollektoren installiert werden.

Diese werden auch in Nothberg eingesetzt. Neben dem maroden Heim des SV entsteht ein Neubau; das alte Gebäude wird anschließend abgerissen. Der geplante Flachbau verfügt neben Toiletten und Umkleiden mit Duschen unter anderem auch über einen großen Mehrzweckraum, der ebenso wie in Bergrath für Veranstaltungen genutzt werden kann. Mit dem Bauvorhaben wird auch das leidige Parkproblem in Nothberg angepackt, denn auf dem Sportplatzgelände sollen Parkplätze entstehen. Der Neubau ist mit rund 300000 Euro veranschlagt.

Leise Kritik kam am Dienstag auf, da der Verein bislang nur Eigenleistungen in Höhe von etwa 15.000 Euro in Aussicht gestellt habe. Volker Willms (FDP) regte an, der SV solle sich mit den Sportfreunden aus Hehlrath zusammensetzen und über Fragen des Sponsorings sprechen. Die Sportfreunde hätten die öffentlichen Kosten für ihr Heim durch Sponsoren und Eigenleistungen auf letztlich 15.000 Euro drücken können.

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