Kinderbetreuung: Eschweiler will weitere Beiträge abschaffen

Kinderbetreuung : Eschweiler will weitere Beiträge abschaffen

Die Stadt Eschweiler will die Beiträge für die Kinderbetreuung ändern und damit die Eltern entlasten. Das soll ab dem 1. August dieses Jahres Eltern zugute kommen, die Wohngeld beziehungsweise einen Kinderzuschlag erhalten und deren Kinder in Kindertageseinrichtungen oder in der Kindertagespflege betreut werden.

Sie sollen von einem Beitrag befreit werden. Die Stadt beziffert die Mindereinnahmen auf 25.000 Euro pro Jahr; die Summe kann sich in den folgenden Jahren jedoch nach Neuanträgen ändern. Das Thema steht auf der Agenda des Jugendhilfeausschusses am kommenden Mittwoch, 13. März, ab 17.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses.

Andererseits werden die Lokalpolitiker an diesem Tag auch darüber beraten, ob auch die Gebührensatzung für die Einrichtungen zum Offenen Ganztagsbetrieb an Grundschulen ab dem 1. August geändert werden soll. Auch davon sollen Eltern profitieren, die Wohngeld beziehungsweise einen Kinderzuschlag erhalten: Der Beitrag soll künftig wegfallen.

Die Mindereinnahmen dabei schätzt die Verwaltung auf 5000 Euro jährlich; auch diese Summe könnte sich in den folgenden Jahren nach Neuanträgen ändern. Die Vorschläge der Verwaltungen „haben das Ziel, durch eine Entlastung von Familien den Lebensstandort Eschweiler für Familien weiterhin attraktiv zu gestalten“, heißt es in der Vorlage.

Die weiteren Punkte

Auf der Tagesordnung des Jugendhilfeausschusses stehen unter anderem noch: ein Sachstandsbericht über das Bundesprogramm „Kita-Plus“, das Bundesprogramm „Qualität vor Ort – Rahmenkonzept frühkindliche Bildung“, die Preisverleihung „Jugend Plus 2018“ sowie ein Sachstandsbericht zur Verwendung der Inklusionspauschale.

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