Eschweiler startet bei 100-Meilen-Lauf

Ultramarathon : Andreas Mohr ist nun Ritter von Rothenburg

Der Ultramarathon „Taubertal 100“ findet seit 2014 jeweils am ersten Oktoberwochenende statt. Eine 100-Meilen-Distanz gibt es seit der vierten Auflage im Jahre 2017. Im Jahr 2018 fand der fünfte Taubertal 100 mit 250 Läufern statt.

Der 100-Meilen-Lauf führt auf etwa 161 Kilometern von Rothenburg bis nach Gemünden am Main im Landkreis Main-Spessart. Dabei bestätigte sich der Taubertal 100 nicht nur als einer der schönsten, sondern auch als einer der schnellsten Ultramarathons der Welt zu sein. Was der Berlin-Marathon bei den Marathonläufern ist, verkörpert nun der Taubertal 100 bei den Ultraläufern. Die Läufer des Taubertal 100 verkörpern Botenläufer aus dem Mittelalter, die von der Burg Rothenburg so schnell wie möglich eine Botschaft zu Fuß in ein weit entferntes Ziel überbringen müssen.

Nach einem Fackellauf durch die Altstadt von Rothenburg wurden die Läufer im Burggarten von einem Ritter zur Überbringung einer Nachricht beauftragt. Vom Marathon-Club Eschweiler hatte sich Andreas Mohr das große Ziel „100-Meilen-Lauf“ gesteckt und die ganze Saison 2018 darauf hin trainiert. Tausende Trainingskilometer wurden dafür bewältigt und zahlreiche Wettkämpfe, darunter auch ein Zwölf-Stunden-Lauf, absolviert. Nach 24:44 Stunden und 161 Kilometern in den Beinen überquerte Andreas Mohr überglücklich die Ziellinie. Die 100-Kilometer-Marke passierte Andreas Mohr nach 13:08 Stunden.

Diejenigen die das 100-Meilen-Ziel in Gemünden erreichten, wurden im Ziel zum Ritter von Rothenburg geschlagen. Eine Siegesfeier mit Ritteressen rundete das tolle Lauferlebnis ab.

Köln, autofreie Straßen – ganz Köln auf den Beinen. Die meisten als Zuschauer, aber auch exakt 27.124 als Teilnehmer des 22. Köln-Marathons. 6200 Läufer gingen auf die 42,195-Kilometer-Stecke, auch vier Mitglieder des Marathon-Clubs Eschweiler. Über eine neue persönliche Bestzeit auf der Marathon-Distanz konnte sich Thomas Faust nach 3:44:06 Stunden freuen. Ihm gelang sogar das Kunststück, die zweite Hälfte schneller zu laufen als die erste. Den ersten Marathon liefen Chris Büttner in 4:27:51 Stunden und Yvonne Bonnet in 4:30:16 Stunden. Dieter Königs konnte sein Comeback nach langer Verletzungspause in 4:39:23 Stunden feiern. Beim Halbmarathon war Stefan Gerhards am Start. Er überquerte nach 1:39:22 Stunden (persönliche Bestzeit) die Ziellinie.

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