Eschweiler: SPD-Fraktion fordert Glasfaser in ganz Eschweiler

Schnelles Internet : SPD fordert: „Glasfaser für ganz Eschweiler“

Da teilweise noch Kupferkabel verbaut werden, solle die Stadt Eschweiler jetzt zukunftssichere Weichen stellen und die Gespräche mit möglichen Partnern suchen.

Der Glasfaserausbau ist derzeit ein relevantes Thema, aber zur selben Zeit keins, das keine Probleme birgt. In Eschweiler war es zuletzt so, dass die Stadt kein großes Telekommunikationsunternehmen dazu bewegen konnte, die gewünschten Kabel mit dem superschnellen Internet entlang der K33/Jülicher Straße in Dürwiß zu verlegen. Und in der Eifel, genauer gesagt in Roetgen und Simmerath, hatten die Arbeiten Ende 2018 zwar begonnen, mussten aber wegen hoher bürokratischer Hürden für mehrere Monate unterbrochen werden.

Nach langer Planung und Verschiebungen werden derzeit die Stadtteile St. Jöris, Kinzweiler und Hehlrath mit Glasfaser versorgt – und zwar bis ins Haus. Dort baut die Deutsche Glasfaser. Der SPD-Fraktion reichen diese Maßnahme und die Absicht der Stadt, „den Breitbandausbau in Eschweiler mit verschiedenen Kooperationspartnern zu beschleunigen“ nicht. Die SPD fordert eine „Vollverkabelung auf Glasfaserbasis“ als „einzig sinnvolle Lösung“, weil die Deutsche Telekom in anderen Bereichen noch mit „klassischen Kupferkabeln“ arbeite. Das biete „keine Zukunftssicherheit“, die Kabel könnten sich zudem als „Bremse“ bemerkbar machen, wenn die Internetgeschwindigkeiten in Zukunft weiter steigen.

In dem Antrag der SPD heißt es daher: „Die Stadt sollte mit einem regionalen Netzbetreiber kooperieren, um die Bereiche mit Glasfaser zu erschließen, die bisher noch auf Kupferkabel-Basis ans Internet angeschlossen sind.“ In der Ratssitzung am 24. September solle der Punkt auf die Tagesordnung.

(cro)
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