Eschweiler: SPD-Antrag zum Umbau der K33/Jülicher Straße

Umgestaltung K33/Jülicher Straße : Die Dürwisser wollen mehr Parkplätze an ihrer Hauptstraße

Nach der Ortsbegehung Anfang des Monats stellt der SPD Ortsverein einen Antrag an den Bürgermeister. Dürwisser Bürger haben etliche Anmerkungen zur geplanten Umgestaltung der K33/Jülicher Straße. Die SPD regt zudem zeitlich begrenzte 30er Zonen an.

Fünf Seiten lang ist das Schreiben des SPD-Ortsvereins Dürwiß/Neu-Lohn an Bürgermeister Rudi Bertram, darin niedergeschrieben sind etliche Anmerkungen von Dürwisser Bürgern zur geplanten Umgestaltung der K33/Jülicher Straße. Viele Aspekte waren schon Teil unserer Berichterstattung. In dem aktuellen Antrag im Nachgang zur Ortsbegehung am 3. Mai ist mehrfach davon die Rede, Parkplätze zu erhalten und neu zu schaffen.

So zum Beispiel im Zuge der Neugestaltung der Grünfläche Jülicher Straße/Ecke Hans-Böckler-Straße. Aus Richtung Hans-Böckler-Straße kommend sollen neue Parkplätze entstehen. Zudem sei es wünschenswert, wenn der Parkstreifen vor der Kirche bis zur Bäckerei Rotheut verlängert würde. Vor den Häusern 154-158 A sollen weitere Parkplätze eingerichtet, und der öffentliche Parkplatz Fuchsweg von der Jülicher Straße aus erreichbar gemacht werden.

Die SPD greift zudem generelle Anmerkungen der Anwohner auf: Sie wünschen sich, dass an allen Zebrastreifen und Querungshilfen Fußgängerampeln installiert werden. Da eine durchgängige Tempo-30-Zone nicht möglich ist, solle der Verkehr zumindest in dem Abschnitt Eichen- bis Goethestraße und beim Drimbornshof entschleunigt werden. Die SPD regt auch zeitlich begrenzte 30er Zonen an, etwa von 7 bis 17 Uhr.

Bushaltestellen, die in den derzeitigen Plänen verlegt werden sollen, wünschen sich die Bürger weiter an ihren ursprünglichen Punkten.

Was die Zukunft des Weihers am Drimbornshof angeht, machen sich die Dürwisser ebenfalls Gedanken: Der Platz könnte ohne Gewässer zu einem Erholungsort mit Bänken umfunktioniert werden. Und die SPD ist der Ansicht: „Wenn die Betreuungsfrage des Weihers nicht geklärt werden kann (Eifelverein ist nicht mehr dazu in der Lage), sollte die Grünanlage komplett neu gestaltet werden.“

(cro)
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