Eschweiler: Eschweiler Oktoberfest in der Diskothek Klejbor‘s

Eschweiler : Eschweiler Oktoberfest in der Diskothek Klejbor‘s

Ein Oktoberfest, fünf Akteure — bei der Programmvorstellung für die zweite Auflage der indestädtischen Wies‘n wird deutlich: Dank Bündelung der Tatkraft verschiedener Personen und Institutionen wird Ende September im Festzelt neben der Diskothek Klejbor‘s eine Gaudi mit bayerischem Flair und hochkarätigen Künstlern gefeiert, die über die Stadtgrenzen hinaus strahlen soll.

Der erste Akteur ist eben jene Diskothek, die als Veranstalter hauptverantwortlich für das Oktoberfest zeichnet. Vieles hat sich bewährt, einiges wurde dann doch optimiert, erklärt Dako Gnjato, Betriebsleiter des von Marc Klejbor geführten Lokals und präsentiert das Programm der bayerischen Tage Ende September.

Am Samstag, 30. September, gastieren Willi Herren, Miljö und das Andreas-Gabalier-Double Hannes im Festzelt, während am Montag, 2. Oktober, Mia Julia, Querbeat und Honk! musikalisch für eine unvergessliche Gaudi sorgen sollen. Zwei Tage läuft die Party nonstop, die Musik in den Bereichen Oktoberfest, Schlager und Kölsch abdeckt. Der Einlass zu den Wies‘n wird über Tickets gewährt, die für 20 Euro in den Filialen von Deiters in Eschweiler, Düren und Aachen, im Klejbor’s selbst und im Internet über die eigens für das Event eingerichtete Homepage zu erwerben sind.

Gleiche Länge, aber fünf Meter breiter ist das Festzelt im Vergleich zum Vorjahr, so dass dort nun rund 1400 Zuschauer um die in der Mitte positionierte Bühne Platz nehmen können. An beiden Tagen startet die Gaudi mit dem Einlass ab 16 Uhr bei einem Mindestalter von 18 Jahren, das in Begleitung eines Erwachsenen gelockert werden kann.

Bis 23 Uhr ist dann das Wies‘n-Programm angesetzt, doch geht die Party danach noch weiter, denn alle Ticketinhaber zahlen an den Abenden keinen Eintritt für die Diskothek und können so die After-Show-Partys genießen. Zu einer der Neuerungen zählt, dass es in diesem Jahr nur für Sponsoren und Kooperationspartner reservierte Plätze gibt, wohingegen sonst freie Platzwahl herrscht.

Macher Nummer zwei ist das Haus Lersch als Gastronomie-Partner. Ob Jausenplatte, Leberkäs‘ oder Bratwurst, Marc Lersch und sein Team versorgen die Hungrigen mit Bayerischem. Als Verbesserung des vorigen Jahres verzichtet man dieses Jahr darauf, Essen bis an die Tische zu bringen, da bei der vergangenen Auflage bereits nach kurzer Zeit kaum einer mehr saß und alle auf Tischen und Stühlen feierten.

So sorgt ein sogenannter „Food Corner“ dafür, dass in Ruhe gegessen werden kann, während die Gaudi um die Bühne herum tobt. Getränke werden jedoch wie gewohnt persönlich am Tisch serviert.

Der Dritte im Bunde ist Bürgermeister Rudi Bertram, der den Fassanstich — diesmal nicht mit Kölsch, sondern mit Weißbier — von höchster Verwaltungsstelle persönlich vornehmen wird. Eine Gratwanderung sei es für ihn dabei schon, erklärt Bertram, denn bei kommerziellen Veranstaltungen schaue er genauer hin als bei gemeinnützigen Zwecken. Er ist sich sicher, dass mit dem Eschweiler Oktoberfest Wirtschaft und Kultur gefördert werden und hat sich daher entschieden, erneut in offizieller Funktion mitzuwirken.

Der vierte Mitverantwortliche ist die Karnevalsgesellschaft Eschweiler Scharwache, die sich als Präsentator des Oktoberfests versteht. Die Energie und den Frohsinn des Brauchtums auslebend, beabsichtigt die KG als Kooperationspartner, so Präsident Simon Hendricks, Stärken zu bündeln und das Fest so zu beleben.

Zuletzt und als fünfter Akteur tritt Kulturmanager Max Krieger in Erscheinung, der selber aber nun in den Hintergrund treten möchte. An dem Impuls, die Wies‘n im großen Format nach Eschweiler zu importieren, war er ebenfalls beteiligt, nachdem er mit Marc Klejbor bei einer Begehung des Außengeländes über alternative Möglichkeiten für Open-Air-Konzerte nachdachte. Motiv war es anschließend auch, ein über die Grenzen der Indestadt hinausstrahlendes Leuchtturmprojekt zu etablieren, nachdem die Idee für ein Oktoberfest schon etwas länger durch Eschweiler geisterte.

Nun, in der zweiten Auflage, wächst das Kind und die Erwartungen sind nach positiver Resonanz bei der Premiere im vergangenen Jahr groß. Bei den Tickets rechnet das Klejbor’s mit einem Ausverkauf an beiden Tagen, denn schon jetzt, bevor die intensive Werbephase überhaupt gestartet ist, sind über 100 Karten pro Tag mehr verkauft als dies zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr der Fall war.

(mah)