Eschweiler: Kultur und Events in Herz-Jesu-Kirche

Gotteshaus neu genutzt : Herz Jesu wird zur Kultur- und Eventkirche

Den Soundcheck hat die Herz-Jesu-Kirche am Dienstag bestanden. Das ehemalige Gotteshaus hat also einmal mehr bewiesen, dass es ein neues Kultur- und Eventzentrum in Eschweiler werden kann – mehr als 800 Besucher waren schon Ende Juli beim mehrtägigen Pop-Art-Festival. Es soll erst der Anfang gewesen sein. Und so sind auch die Worte von Peter Jumpertz zu verstehen: „Es soll von Anfang an professionell laufen.“

Peter Jumpertz ist nicht aus Eschweiler, sondern aus Herzogenrath, von Beruf ist er Eventmanager und organisiert Kultur-Veranstaltungen in der Städteregion. Oft mehrtägige Events. In Eschweiler-Ost wollen er und sein Team auch mit einem Eröffnungswochenende vom 11. bis 13. Oktober beginnen: Ein Musiker-Wettbewerb mit einer namhaften Jury (fünf Sänger stehen schon fest; siehe Infobox), eine Spezialausgabe der Kleinkunst- und Comedyshow „Kunst gegen Bares“, eine Ausstellung mit dem Düsseldorfer Künstler Victor Popov sowie weitere Programmpunkte stehen schon fest. Nähere Details folgen zu gegebener Zeit.

Der Eigentümer der Kirche ist Eschweilers Kulturmanager Max Krieger. Einen wie Peter Jumpertz hat er gesucht, damit sich Herz Jesu als Kultur- und Eventkirche etabliert. „Wir müssen jetzt das Richtige finden, damit es gut wird“, sagt Max Krieger. „Peter Jumpertz und sein Team sollen herausfinden, was alles möglich ist.“ Das langfristige Ziel ist es, dass sich Kultur und Events in dem ehemaligen Gotteshaus auch wirtschaftlich lohnen – und dass eben so gut wie täglich abwechslungsreiche Veranstaltungen an der Dürener Straße stattfinden. Die Kirche soll auch für Feiern vermietet werden. Noch laufen die wenigen kulturellen Angebote nicht-kommerziell.

Ganz wichtig ist in den Planungen, betonen Krieger und Jumpertz: Es werde keine Konkurrenz zum Talbahnhof geschaffen, man tausche sich vielmehr gezielt aus. „Die Lage hier ist perfekt ohne direkte Nachbarschaft, das Ambiente in der Kirche ist toll“, betont Jumpertz.

Ein Caterer für Events sei schon gefunden, geplant ist ein fester Toilettenwagen vor der Kirche. Angedacht für den Programmkalender ist übrigens auch ein Wintermarkt zwischen den Feiertagen.

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