Eschweiler: Gregor Pallast im Talbahnhof

Kabarett im Talbahnhof : Gregor Pallast beschreibt die „Demokratie im Endstadium“

Ein bisschen verwirrt ist Gregor Pallast schon. Was geht in diesem Land nur vor? Die Bundesrepublik erscheint zunehmend als als Kapitalgesellschaft.

In der ist ein Politiker dann gut, wenn er trotz vieler Worte nichts sagt und sich kategorisch dem Eindruck erwehren kann, kompetent zu sein. Eben ein Experte aus einem Volk, das in der Schule längst nicht mehr Wissen ansammelt, sondern nur noch Suchbegriffe für Wikipedia. Dabei scheint es niemanden zu stören, dass vor allem derjenige Erfolg hat, der sich kurzerhand die Position mit den meisten Anhängern zu eigen macht. „Demokratie im Endstadium" nennt der Prix-Pantheon-Finalist 2016 das. „Verwählt? 2.0“ heißt das Programm von Gregor Pallast. Der Kabarettist ist am Samstag, 16. März, im Talbahnhof zu Gast. Beginn ist um 20 Uhr.

In seinem zweiten Solo-Programm seziert der 38-Jährige mit chirurgischer Präzision dieses und andere Probleme, hinterfragt das Offensichtliche und legt dabei ganz in der Tradition Volker Pispers den Finger in die Wunde.

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