Eschweiler: Gertrud Küpper stellt bei Alexander Göttmann aus

Im Atelier von Alexander Göttmann : Gertrud Küpper malt warme Bilder, die Freude bereiten

Die Künstlerin präsentiert zum ersten Mal ihre Werke öffentlich. Sie weiß, „hervorragend mit Licht und Schatten zu spielen“, urteilt ihr Lehrer.

Emotional beeindruckende Malerei hat Gertrud Küpper am Wochenende im Atelier Alexander Göttmann im Eschweiler Hauptbahnhof präsentiert. Unter der Überschrift „Im Mittelpunkt immer der Mensch“ machten sich Kunstinteressierte ein Bild von den leidenschaftlichen Werken. Das Atelier von Alexander Göttmann platzte am Samstag aus allen Nähten. Zahlreiche Verwandte, Freunde und Kunstinteressierte hatten den Weg in den Hauptbahnhof gefunden, nicht nur um sich die Bilder von Gertrud Küpper anzuschauen, sondern ganz besonders auch, um sie emotional bei ihrer ersten Ausstellung zu begleiten.

Gertrud Küpper wird seit rund neun Jahren in ihrer malerischen Entwicklung von Alexander Göttmann begleitet. Dass er seine Schülerin und ihr Werk ganz besonders schätzt, war in seinen kurzen Worten zum beginn der Vernissage zu spüren. „Gertrud Küppers Werk ist einfach gut. Sie hat ein klares Auge für ein Motiv, weiß, hervorragend mit Licht und Schatten zu spielen und Gefühle darzustellen. Sie ist dann manchmal ein wenig zu ehrgeizig, wenn sie ein Bild immer besser machen will. Das beherrscht sie aber inzwischen. “

Jedes Bild Küppers stellt immer den Menschen in den Mittelpunkt, oft in warmen, schönen, erheiternden Situationen. Es sind optimistische Bilder – Bilder die Freude vermitteln. Hinzu kommen einige sehr klar erkennbare Porträts von Menschen, die ihr nahe stehen, Gesichter, die Gertrud Küppers intensive Verbindungen zu den Porträtierten erahnen lassen.

Sichtlich gerührt und voller Begeisterung bedankte sich die Künstlerin bei ihren Gästen und Besuchern. „Ich wollte meine erste Ausstellung einfach richtig machen. Dass mir das so gelingt, hätte ich nie gedacht. Das macht mich glücklich.“

Ganz besonderer Dank galt Helmut Güldenberg, der mit seinem Saxophon die Besucher gefühlvoll einstimmte. Am Rande der Vernissage deutete Alexander Göttmann an, dass er sein Atelier im Hauptbahnhof wohl alsbald schließen wird. „Ich werde zukünftig in meinem Haus arbeiten. Dort ist zwar weniger Platz, aber es reicht für das, was ich zurzeit schaffen kann.“

(mu)
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