Eschweiler Franzstraße bis Ende April wegen Wohnungsbau gesperrt

Sperrung wegen Neubau: Kran steht ab Montag auf der Franzstraße

Der Anbau des ehemaligen Möbelhauses Hompesch ist inzwischen Opfer des Abrissbaggers geworden. Dort entsteht in den kommenden Monaten ein Mehrfamilienhaus mit einer Gewerbeeinheit im Erdgeschoss.

Diesen Bau werden Autofahrer und Busnutzer ab Montag deutlich spüren: Die Franzstraße wird zwischen der Einmündung Kaiserstraße und der Einmündung Bismarckstraße ab Montag gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich erst Ende April wieder aufgehoben. Der Rosenmontagszug wird  jedoch passieren können, denn vom 27. Februar bis zum 6. März ist der Abschnitt für den Verkehr freigegeben. 

Bauherr ist Christian Meschke, der das ehemalige Möbelhaus vor einigen Jahren erworben hat. Der Gebäudetrakt mit sechs Wohnungen in den Obergeschossen an der Bismarckstraße bleibt bestehen. Diese Einheiten werden modernisiert und unter anderem mit neuen Fenstern versehen. An der Franzstraße entsteht jedoch ein kompletter Neubau mit etwa 400 Quadratmeter Wohnfläche in fünf Einheiten und einer Gewerbefläche mit 115 Quadratmeter. Die Pläne für den Neubau bestehen schon länger. Der erste Bauantrag wurde Ende 2016 bei der Stadtverwaltung eingereicht. Wegen der engen Bebauung dort mussten die Zeichnungen jedoch immer wieder überarbeitet werden, um die gesetztlich vorgebenen Abstände zu den umliegenden Gebäude einhalten zu können. 

Die Enge dort führt auch dazu, dass die Franzstraße länger gesperrt werden muss. Da das Grundstück nur von der Straßenseite aus erreichbar und kein Platz vorhanden ist, wird der Kran auf der Straße errichtet. Voraussichtlich bis zum 30. April wird die Sperrung dauern. Um den Rosenmontagszug passieren zu lassen, wird er für einige Tage wieder abgebaut. Die entsprechenden Genehmigungen liegen vor. Dies betrifft auch die Busroute, die auf dem Weg zum Talbahnhof nun einen Umweg über die Rosenallee nehmen muss. Wenn der Rohbau und der Dachstuhl stehen, soll der Kran endgültig verschwinden.

Ursprünglich bestanden Überlegungen, den jetzt abgerissenen Flachbau an der Franzstraße aufzustocken. Dies sei statisch jedoch nicht möglich, teilt Meschke mit. Deswegen entschied man sich für einen vollständigen Neubau, auch wenn die Planungsphase bis zur am Montag beginnenden Umsetzung „anstrengend“ gewesen sei. Läuft alles nach Plan, sollen die ersten Mieter noch in diesem Jahr einziehen.

(pan)
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