Eschweiler: Fortuna Weisweiler bei Blausteinsee-Cup ausgeschieden

23. Blausteinsee-Cup : Titelverteidiger Fortuna Weisweiler spielt gut, scheidet aber aus

Der Titelverteidiger ist beim 23. Blausteinsee-Cup des FC Rhenania Lohn in der Zwischenrunde ausgeschieden. Doch durchaus mit erhobenem Haupt.

Zwar standen für A-Ligist Fortuna Weisweiler am Ende des sechsten Turniertages zwei Niederlagen zu Buche, doch die im Vergleich zur Vorsaison aufgrund von Abgängen zahlreicher Leistungsträger neu zu formierende Mannschaft schlug sich gegen die höherklassigen Kontrahenten Germania Teveren und Alemannia Mariadorf achtbar. Sie ging im Auftaktspiel gegen den Landesligisten sogar in Führung, konnte diese jedoch nicht über die Zeit retten. Den Gruppensieg und somit die sichere Qualifikation für das Halbfinale brachte Teveren durch einen 1:0-Erfolg über Mariadorf in trockene Tücher.

Fort. Weisweiler - Germ. Teveren 1:3

Als der Fortune Gilles Aelmanns in der 20. Minute einen langen Pass aufnahm, mit einem Aufsetzer aus gut 20 Metern ins linke Eck des Germania-Tores traf und somit Weisweiler mit 1:0 in Führung brachte, schien eine Überraschung im Bereich des Möglichen. Bis dahin hatte der Landesligist erwartungsgemäß optisch überlegen agiert, doch kaum Mittel gefunden, die gut organisierte Fortuna-Defensive in Verlegenheit zu bringen. Dies sollte sich nach der unmittelbar auf das Führungstor folgenden Trinkpause ändern.

Verantwortlich dafür zeichnete nicht zuletzt Germania-Stürmer Alexander Back, der in der 30. Minute eine Flanke von rechts per Flugkopfball zum 1:1 verwandelte, fünf Minuten später nach einem Freistoß von links, der an Freund und Feind vorbei am langen Pfosten landete, erneut zur Stelle war und aus kurzer Distanz zum 2:1 einnickte. Drei weitere Minuten später setzte er sich im Fortuna-Strafraum durch und traf per Flachschuss zum 3:1. Die Partie war entschieden.

Germ. Teveren - Mariadorf 1:0

Das Duell Landesliga gegen Bezirksliga verlief zunächst auf Augenhöhe. Teveren konnte etwas mehr Ballbesitz verbuchen, die hochkarätigeren Chancen hatten die Land-Alemannen. Das entscheidende Tor markierten die Germanen schließlich in der 39. Minute, als nach einem langgezogenen Eckball Thorsten Trox per Kopfball zur Stelle war. In der Schlussphase ließen sich die Germanen weit zurückdrängen, brachten die knappe Führung jedoch bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Isfahin Zeran über die Zeit.

Mariadorf - Fort. Weisweiler 1:0

Mit einem möglichst hohen Sieg wollten sich die Alemannen doch noch die Chance auf den Halbfinaleinzug erhalten. Doch die Fortunen wehrten sich und zeigten einen beherzten Kampf. Kai Kembügler tauchte vielversprechend im Mariadorfer-Strafraum auf, wurde aber gestoppt. In der 20. Minute fiel dann dem freistehenden Alemannia-Angreifer Peter Szczyrba der Ball im 16-Meter-Raum Weisweilers vor die Füße. Ohne Mühe drückte er den Ball aus kurzer Distanz über die Linie 1:0. Mit zunehmender Spieldauer verlagerte sich das Geschehen immer mehr in Richtung des Fortuna-Tores, doch Torhüter Daniel Bräuer musste kein weiteres Mal hinter sich greifen.

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