Eschweiler: EFV und Fortuna Weisweiler im Halbfinale

Fußball-Stadtmeisterschaft : Der Abend von Sven Nowak und Yannic Fischer

Vier Tore von Sven Nowak, vier Treffer durch Yannic Fischer: Der erste Viertelfinalspieltag der vom SV St. Jöris ausgerichteten 29. Fußball-Stadtmeisterschaften stand vor allem im Zeichen zweier Spieler.

Zunächst besiegte am Mittwochabend der Eschweiler FV (mit Sven Nowak) den FC Germania Dürwiß mit 6:0 und zog in das Halbfinale ein. Im Anschluss setzte sich Titelverteidiger Fortuna Weisweiler, der zuletzt drei Mal in Folge die Stadtmeisterschaft gewann, gegen den SCB Laurenzberg mit 4:0 deutlich durch.

Eschweiler FV – Dürwiß 6:0 (2:0)

Mit Vollgas startete der Eschweiler FV in die Begegnung. Kurz nach dem Anpfiff konnte Germania-Torhüter Chi Hung Tran einen Freistoß von Sven Nowak über die Latte lenken. Den daraus resultierenden Eckstoß nutzte Torjäger und Neuzugang Nowak per Kopfball zum 1:0. Bereits in der siebten Minute sorgte Tim Johnen mit einem Flachschuss ins rechte Eck für das 2:0 für den EFV. Die Weichen waren also früh gestellt. In der Folgezeit schaltete die Elf vom Wetterschacht den einen oder anderen Gang zurück und stellte das Fußballspielen ein wenig ein. Bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Hans-Ronald Offermann sahen die Zuschauer keine Höhepunkte mehr. Der C-Ligist aus Dürwiß kam hier und da in die Nähe des gegnerischen Strafraums, das von Mike Jandeleit gehütete EFV-Tor stand aber kaum im Blickpunkt.

Im zweiten Durchgang agierte der Eschweiler FV dann wieder zielstrebiger. Alex Weber erhöhte in Minute 38 nach mehrfachem Nachsetzen auf 3:0, 120 Sekunden später zirkelte Guido Skorna einen Freistoß auf den Kopf von Sven Nowak, der mit seinem zweiten Kopfballtreffer des Abends das 4:0 herbeiführte. In der Schlussviertelstunde (47. und 52. Minute) war der EFV-Torjäger dann noch zweimal per Fuß zum Endstand von 6:0 erfolgreich. Germania-Schlussmann Chi Hung Tran verhinderte einen noch höheren EFV-Erfolg.

Weisweiler – Laurenzberg 4:0 (3:0)

Auch das zweite Viertelfinalspiel war nicht von großer Spannung geprägt. Die Fortuna benötigte zwar einige Zeit, um ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden, doch mit dem 1:0 durch Yannic Fischer, der in der elften Spielminute eine flache Hereingabe aus kurzer Distanz zum 1:0 verwandelte, war der Bann gebrochen. Lediglich 180 Sekunden später tauchte der Fortuna-Spieler, der vor einigen Monaten noch das schwarz-gelbe Trikot des SCB getragen hatte, frei vor Torwart Kevin Bartz auf und markierte per platziertem Schuss das im Prinzip bereits vorentscheidende 2:0. Seinen lupenreinen Hattrick vervollständigte Yannic Fischer in der 23. Minute, in der er einen Pass aufnahm und per Direktschuss in das Laurenzberger Tor jagte.

Durchgang zwei verlief dann ereignisarm. Die Fortunen verwalteten ihren sicheren Vorsprung, der SCB hielt im Rahmen seiner Möglichkeiten dagegen. So dauerte es bis zur Nachspielzeit, in der die Fortunen noch einmal zu einem entschlossenen Angriff ansetzten, an dessen Endpunkt einmal mehr Yannic Fischer stand, der sich zum vierten Mal innerhalb der gut 60 Minuten treffsicher zeigte. Der zweite Halbfinalist der 29. Stadttitelkämpfe stand fest.

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