Eschweiler: 28.500 Euro dank Förderprogramm "Komm an"

Förderprogramm „Komm an“ : 28.500 Euro fließen an Integrationsprojekte in Eschweiler

Sieben Träger und Projekte aus Eschweiler, die sich für die Integration von Zugewanderten einsetzen, werden in diesem Jahr von Fördergeldern aus dem Landesprogramm „Komm an“ profitieren.

Insgesamt gehen 28.500 Euro an die Initiativen in der Stadt. Das macht einen Anteil von 23,5 Prozent der insgesamt 121.000 Euro aus, die an das Kommunale Integrationszentrum der Städteregion gehen.

Mit 12.400 Euro fließt die größte Summe an die Stadt Eschweiler beziehungsweise das Quartiersmanagement West. Davon sind 8000 Euro für unterschiedliche Kursangebote und 3500 Euro als Aufwandsentschädigung für Ehrenamtliche vorgesehen.

5900 Euro erhält der Kinderschutzbund, der mit dem Geld unter anderem seine genutzten Räume, die Alltagsbegleitung von zugewanderten Kindern sowie Kurse für diese finanzieren kann.

Die Türkisch-islamische Gemeinde zu Eschweiler plant eine Renovierung und will zwei Räume für Treffpunkte in ihrer Moschee einrichten. Dafür bekommt sie eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 4000 Euro.

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) kann in diesem Jahr mit einer Förderung von 3750 Euro verschiedene Kurse auf die Beine stellen. Dazu zählen unter anderem Nähtreffs, Unterstützung bei der Jobsuche und Kreativangebote.

Über 1750 Euro freut sich der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF). Der größte Teil der Summe (1200 Euro) ist für die Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangebote für Zugewanderte und ihre Paten vorgesehen.

Eine Einzelperson, die einen unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten betreut, erhält 400 Euro. Und der Förderverein Familienzentrum Jahnstraße wird mit 300 Euro gefördert.

Für das Landesprogramm „Komm an“ hatten aus der gesamten Städteregion 37 Institutionen Anträge für über 320.000 Euro gestellt.

(cro)
Mehr von Aachener Nachrichten