Eschweiler: Es geht um ein selbstbestimmtes Leben

Eschweiler : Es geht um ein selbstbestimmtes Leben

Zum offenen Treff der KoKoBe „Koordinierungs-, Kontakt- und Beratungsangebote für Menschen mit geistiger Behinderung” hatte sich eine äußerst interessante Besuchergruppe angesagt. Sechs französische Teilnehmer, die in Aachen die Fachtagung „Mit Behinderung in Europa” besuchten, waren der Einladung von Heike Uphues gefolgt und ins Pastor-Zoren-Haus gekommen.

Heike Uphues leitet die KoKoBe in Eschweiler und Stolberg und bereitet die Erwachsenen mit Handicap für das Leben in Wohnheimen vor, wie dies in Eschweiler an der Odilienstraße zu finden ist. Sie berichtete den Gästen von den Aufgaben ihrer Beratungsstelle, die in erster Linie darauf hinzielen, Menschen mit Behinderungen dabei zu unterstützen, ein möglichst selbst bestimmtes Leben zu führen.

Ihre Angebote umfassen schwerpunktmäßig Information und Beratung zu Wohnmöglichkeiten und Freizeitgestaltungen sowie zu individuellen Hilfen. Durch ihren engen Kontakt zum Behindertenseelsorger des Bistums Aachen, Hannes Peters - Diözesanbeauftragter für Pastoral mit Menschen mit Behinderung im Bistum Aachen - wurde der Besuch der französischen Fachleute möglich. Sie kümmern sich in ihrer Heimat ebenso wie KoKo-Be um Menschen mit Behinderungen.

Da im gemeinsamen Tun, so Heike Uphues, ganz leicht Kontakte entstehen, wurden die Gäste aus Frankreich eingeladen, mit den Besuchern des Offenen Treffs gemeinsam Waffeln zu backen und zu genießen.

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