Eschweiler: Ein schmucker Schmöker voller Stadtgeschichte

Eschweiler: Ein schmucker Schmöker voller Stadtgeschichte

Was gibt es Schöneres, als es sich an langen Winterabenden gemütlich zu machen? Und vielleicht ein wenig zu schmökern. Vor 100 Jahren wurde die Stadtbücherei ins Leben gerufen. Eine Geschichte, die ausführlich im 26. Band der Schriftenreihe des Eschweiler Geschichtsvereins nachzulesen ist.

Mit stattlichen 238 Seiten ist das Büchlein ein wahrer Schmöker geworden. Eben vor allem auch wegen des breiten Raums, der der Stadtbücherei gewidmet ist. Christine Rohe, die Leiterin der Bücherei, und Horst Schmidt, Vorsitzender des Fördervereins, haben die Entwicklung der Bücherei von 1909 bis 2009 erforscht und dargestellt.

Zwei Beiträge befassen sich mit Sakralkunst und Pfarrgeschichte. Toni Reicheneder stellt alte und neue Kunst in St. Peter und Paul vor, Günter Liedtjens rollt die Geschichte von Kloster und Pfarre in St. Jöris auf. Armin Gille hat die Franzosenzeit von 1794 bis 1814 erforscht, unter besonderer Berücksichtigung seiner Heimat Hastenrath/Scherpenseel.

Ludger Petersmann stellt einen unverzichtbaren Teil des Gesundheitswesen in Eschweiler vor: den Rettungsdienst. Schon recht speziell ist ein Beitrag zur Bergbaugeschichte, nämlich über den Eschweiler Kohlberg im Spiegel der Fachliteratur des 18. Jahrhunderts.

Geschichtsvereinsvorsitzender Simon Küpper erinnert an den langjährigen Dürwisser Amtsbürgermeister Wilhelm Pömper (1921 bis 1938).

Also: Viel Historie steckt auch zwischen den Buchdeckeln dieses 26. Bandes der Geschichtsvereins-Schriftenreihe, der ab sofort für 13 Euro im Eschweiler Buchhandel erhältlich ist.

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