Eschweiler: Ein Reliquiar mit Haaren und Sari der Mutter Teresa

Eschweiler : Ein Reliquiar mit Haaren und Sari der Mutter Teresa

Eine Reliquie in einem wertvollen Rahmen: In der kapelle des St.-Antonius-Hospitals befindet sich seit Weihnachten ein Reliquiar mit Haaren und einem Stück des Sari der 2003 selig gesprochenen Nonne Agnes Gonxha Bojaxhiu, bekannt unter dem Namen Mutter Teresa. Silberschmied Stefan Bücken fertigte das Reliquiar nach dem Entwurf des Künstlers Prof. Ludwig Schaffrath. Von ihm stammen auch Glasfenster und Einrichtung der Kapelle.

Zum feierlichen Hochamt am Weihnachtsmorgen in der Hospitalkapelle konnte die Öffentlichkeit das Werk erstmals in Augenschein nehmen.

Krankenhauspfarrer Christoph Graaff ging in seiner Predigt darauf ein. Er stellte einen Zusammenhang her zwischen der Gewohnheit von Mutter Teresa, eine Stunde Anbetung des Allerheiligsten Altarssakramentes zu halten (was sie auch zur Verpflichtung für ihren Orden machte), und der Anbetung der Hirten und Könige des neu geborenen Kindes von Bethlehem.

„Möge das Reliquiar wie ein Hinweisschild auf den Tabernakel sein, damit alle, die in unsere Kapelle kommen, zu Jesus Christus finden und aus der Begegnung mit ihm Kraft in Krankheit und Not erhalten”, sagte Graaff. Und weiter: „So wie Mutter Teresa erst eine Stunde Anbetung hielt, um Kraft zu tanken bevor sie sich an die Arbeit für die Ärmsten der Armen machte, so können auch wir im Gebet zu Jesus Christus die Kraft für unser Leben erbitten und erhalten.”

Die Kapelle im St.-Antonius-Hospital steht über Tag für jeden Besucher offen.

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