Donnerberger Gesprächskreis

Donnerberger Gesprächskreis : „Sicherheit in der Region“

Das Eschweiler Europaforum und der Donnerberger Gesprächskreis laden für Donnerstag, 8. November, zum Donnerberger Gesprächskreis mit dem Thema „Sicherheit in der Region“ mit Polizeipräsident Dirk Weinspach ein.

Beginn ist um 17.30 Uhr in der Donnerberg-Kaserne, Birkengangstraße 140. Anmeldungen über den Verein sind noch bis zum 5. November möglich: Tel. 02403/36106 oder E-Mail: info@gpb-europaverein.de.

Und darum geht es an dem Abend: In der Europäischen Kommission (Europol) wurden bisher Knotenpunkte, die zur Bekämpfung der kriminellen und terroristischen Netzwerke in Europa und darüber hinaus eingerichtet . Diese Netzwerke stellen eine erhebliche Bedrohung für die innere Sicherheit der EU und für die Sicherheit und die Existenzgrundlagen ihrer Bevölkerung dar.

Das Schengener Abkommen (erstes Abkommen 1985) schafft zwischen seinen Mitgliedstaaten die Grenzkontrollen ab und harmonisiert die polizeiliche und justizielle Zusammenarbeit. Von den ursprünglichen fünf Gründungsmitgliedern ist die Zahl der Mitglieder mittlerweile auf 26 angewachsen, wozu auch Nicht-EU-Staaten gehören. Das Schengener Abkommen und seine begleitenden Regelungen wie Aufenthaltsrecht oder Grenzschutz sind durch die Europäischen Verträge Teil des institutionellen und rechtlichen Gefüges der EU geworden.

Sicherheit ist den Bürgern der Region und jenseits der Grenze sehr wichtig. Die Aufhebung der Grenzen hat zwar die Mobilität von Personen, Dienstleistungen und Waren erhöht, aber Kriminalität macht nicht an den Grenzen halt. Seit den 60er Jahren sind zahlreiche Initiativen in der Euregio zustande gekommen.

„Wir alle haben gelernt: Kriminalität macht nicht an Landesgrenzen halt. Der grenzüberschreitende Austausch ist daher für unsere polizeiliche Arbeit unerlässlich“. Davon ist Polizeipräsident Dirk Weinspach, seit 2014 Leiter der Aachener Polizeibehörde, überzeugt. Im polizeilichen Alltag bedeutet dies, partnerschaftlich mit den Polizeibehörden in Belgien und den Niederlanden zusammen zu arbeiten.

Neben Aufgaben wie Gefahrenabwehr, Strafverfolgung, Kriminalität, Verkehrssicherheit etc. stehen immer häufiger Großeinsätze an wie zum Beispiel im Hambacher Forst.