Eschweiler: Die Mobilität der Bürger steigt stetig

Eschweiler: Die Mobilität der Bürger steigt stetig

Es sind mitunter verblüffende Beispiele, die die Teilnehmer am 3. MINT-Workshop im Eschweiler Rathaus drei Tage lang erfahren. MINT steht für Mobilität und Integration in Europa 2020. So erfuhren die Teilnehmer, dass in Italien Folgendes gilt...

Verliert ein Mensch mit Migrationshintergrund seine Arbeit, muss er nach sechs Monaten das Land verlassen, auch, wenn er bereits seit 15 Jahren dort lebt. Es gibt viele Eigenheiten in den Ländern. Und es gilt, genau diese kennenzulernen.

In dem von der EU im Rahmen des Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ geförderten Projekt haben sich acht Kommunen vernetzt, um voneinander zu lernen und gemeinsam dazu gute Praxen zu entwickeln: Stadt Eschweiler (Projektträgerin), Stadt Stolberg, Stadt Eupen (Belgien), Gemeente Kerkrade (Niederlande), Ville des Wattrelos (Frankreich), Municipality of Pasman (Kroatien), Ortona Local Council (Italien) sowie der spanische Kommunalverband Fundacion Maimona.

Verstärkte Zuwanderung

In acht Workshops in Eschweiler erarbeiten Vertreter aus Verwaltung und Politik, aus Einrichtungen und Organisationen sowie Bürger aus den beteiligten Kommunen Konzepte und Instrumente, die kleineren und mittelgroßen Kommunen bei der Bewältigung der Herausforderungen auf Grund einer wachsenden Mobilität von Arbeitskräften und eine verstärkte Zuwanderung mit Blick auf das Jahr 2020 unterstützen.

Vor allem kleinere bis mittelgroße Kommunen müssen in der Europäischen Union in den kommenden Jahren Konzepte und Strategien entwickeln, um die wachsende Mobilität innerhalb der EU und die steigende Zuwanderung aus Ländern außerhalb der Europäischen Union für eine zukunftsfähige lokale Entwicklung nutzen zu können. In den Workshops sollen Möglichkeiten dazu erarbeitet werden. Nächster Termin für ein Treffen ist im November.

(tob)
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