Eschweiler: Der Stadt geht in Sachen Lampen ein Licht auf

Eschweiler: Der Stadt geht in Sachen Lampen ein Licht auf

Die Stadt hat sich seit geraumer Zeit auf die Fahne geschrieben, in den kommenden Jahren kräftig Energie zu sparen. Ein Teil des Konzepts soll auf offener Straße umgesetzt werden, und zwar mit modernen, effizienteren und klimafreundlicheren Leuchten.

Fördergelder vorerst gestoppt

Noch stehen in der Indestadt zahlreiche alte Quecksilberdampflampen am Straßenrand. Diese aber verlieren 2015 ihre Zulassung. Zwar hat sich die Lage, Fördergelder zu beantragen, verschlechtert, da der Bundestag im Mai das „Marktanreizprogramm und Vorhaben der Klimaschutzinitiative” mit einer Haushaltssperre belegt hat, doch für 2011 sollen wahrscheinlich neue Fördermöglichkeiten bestehen. In einer Vorlage der Stadtverwaltung heißt es: „Aufgrund der Entwicklung bei der Förderung dieser Projekte ist festzustellen, dass gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan zur energetischen Sanierung bereits ein Jahr verloren wurde.”

Im Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss am kommenden Donnerstag, 2. Dezember, empfiehlt die Verwaltung daher, sich über eine Standardleuchte zu verständigen, da weitere „Ausbaumaßnahmen unmittelbar bevor stehen, für die hinsichtlich der Beleuchtung Planungssicherheit benötigt wird”.

Daher hat die Verwaltung an der Kaiserstraße einen „Leuchtenpark” eingerichtet. Ratsmitglieder und Bürger haben dort die Chance, die unterschiedlichen Lampentypen, ihre Strahlkraft etc. zu begutachten. Der Ausschuss beginnt um 17.30 Uhr im Ratsaal.

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