„Der Mann mit dem Schatten“: C. Heiland im Talbahnhof

C. Heiland im Talbahnhof : Der Mann mit dem Lebenslauf besonderer Art

Weil seine Kindheit eher unkonventionell verläuft, findet C. Heiland recht bald den Zugang zur Psychologie. Er studiert 26 Semester und schließt das Studium nicht ab. Die Tür schon.

Er arbeitet zehn Jahre erfolgreich als Psychiater, bis herauskommt, dass er die meisten Pillen, die er verschreibt, selbst nimmt.

Nach einigen Zwischenstationen als Imker, Ladendetektiv und Baumarkt-Maskottchen muss er irgendwann feststellen, dass das Leben am leichtesten mit Humor zu ertragen ist. Deshalb bleibt letztlich nur eins: der Beruf des Comedian. Wie es genau dazu kam, erzählt C. Heiland in seinem Abendprogramm „Der Mann mit dem Schatten” am Freitag, 5. April, um 20 Uhr im Kulturzentrum Talbahnhof, Raiffeisen-Platz 1-3, Eschweiler.

Zwischendrin singt der Heiland Lieder, die von Herzschmerz bis zum Ballermann reichen. Das „Omnichord”, ein seltenes japanisches Instrument aus den 80er Jahren, harmoniert dabei kongenial mit seiner Stimme. Er ist wahrscheinlich sogar der einzige überhaupt, der sich damit an die Öffentlichkeit traut. Wäre er nicht Psychiater gewesen, hätte er dieses Instrument wohl niemals kennengelernt. 

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