Turbulenter Freitag: Dauereinsätze halten die Wehr auf Trab

Turbulenter Freitag : Dauereinsätze halten die Wehr auf Trab

Wenig Zeit zum Durchatmen gab es am Freitag für die Feuerwehr: Neben ungewöhnlich vielen Rettungsdiensten rückte die Feuerwehr mit einigen Fahrzeugen unter anderem zu einem angeblichen Wohnungsbrand an die Königsberger Straße aus.

Die Bewohnerin eines Hochhauses hatte gegen 11.20 Uhr Brandgeruch wahrgenommen und die Wehr alarmiert. Die Retter waren schnell vor Ort und konnten ebenfalls den Brandgeruch wahrnehmen – aber keine Rauchentwicklung feststellen.

Also kontrollierten die Feuerwehrleute sorgfältig alle Etagen und suchten nach dem imaginären Feuer. Im Zuge der Ermittlungen öffnete die Wehr eine Wohnung, deren Fenster beschlagen waren. Fehlanzeige. Woher der Brandgeruch kam, der übrigens eine halbe Stunde später weg war, konnte auch die Feuerwehr nicht sagen.

Bereits am frühen Morgen reihte sich ein Rettungseinsatz an den anderen. Einem 65-jährigen Indestädter, der mit seinem Pkw aus dem Kreisverkehr Langwahn in die Marienstraße abbiegen wollte, wurde kurz bewusstlos. Dabei prallte er mit seinem Auto nach rechts gegen einen Begrenzungspoller, fuhr weiter nach rechts an einem Baum vorbei und stieß gegen einen geparkten Lieferwagen. Der Mann wurde vor Ort notärztlich versorgt und ins Krankenhaus gebracht.

Ebenfalls um Hilfe rief ein Lkw-Fahrer, dessen Gefährt um kurz nach 9 Uhr auf der Aachener Straße in Brand geraten war. Die Flammen hatte der Fahrer zwar schon gelöscht, allerdings konnte bei der starken Rauchentwicklung nur die Feuerwehr helfen. Der Lkw wurde so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste.

(irmi)