Eschweiler: Da sind sich alle einig: „Ne, wat es et Lävve schön!”

Eschweiler: Da sind sich alle einig: „Ne, wat es et Lävve schön!”

Wer bisher noch nicht auf den Start in die Karnevalssession eingestimmt war, der wurde spätestens am Samstagabend pünktlich zum „Tag des Karnevals” bestens unterhalten.

Nach dem ersten Mitsingkonzert in diesem Jahr mit der Kölner Band „Klüngelköpp” setzte die Reihe „Loss mer singe” ihren Erfolg mit zwei bekannten Eschweiler Mundartbands fort.

Sowohl die „Inde-Singers”, als auch „De Fröngde” griffen im Haus Lersch zu ihren Mirkos und Instrumenten und brachten die vielen Gäste schon einmal auf den Genuss ihrer aktuellen wie bekannten Karnevalslieder. Ausgestattet mit jeder Menge guter Laune und einem Liederheft in den Händen, sang das Publikum tatkräftig mit und ließ sich so vom Karnevals-Virus der beiden Bands anstecken.

Zunächst standen die „Inde-Singers” mit ihrem Frontmann Christian Leuchter auf der Bühne: Nicht nur ihr neuer Titel „Ach Marie, sag niemals nie”, sondern auch bekannte Songs wie „Es war so schön” oder „Ne, wat es et Lävve schön” heizten den begeisterten Gästen mächtig ein.

„In diesem Jahr veranstalten wir das Mitsingkonzert zum ersten Mal vor dem Tag des Karneval´. Natürlich versuchen wir, diesen Termin fest in unser Programm zu etablieren”, erzählte Achim Bergs, Vorsitzender des „Loss mer singe”-Teams Eschweiler, das die Mitsingkonzerte organisiert und veranstaltet, von der Neuerung in dieser Session.

Und die Begeisterung der Gäste von den vielen musikalischen Überraschungen an dem Abend zeigte allemal, dass die Mitsingkonzerte inzwischen zum festen Bestandteil des Eschweiler Karnevals geworden sind. So war es auch kein Wunder, dass „De Fröngde” nach dem fulminanten Auftritt der „Inde-Singers” das Stimmungsbarometer konstant auf dem Höhepunkt hielt.

Mit Titeln wie „An d´r Thek”, „Die Mädcher he vum Rhing” oder „Keiner kann dich bütze su wie ich” mischten sich „De Fröngde” durch die Publikumsreihen und animierten zum Mitsingen. „Wir wollen mit unseren Konzerten nicht nur den Mundart-Gesang an sich unterstützen, sondern auch die Eschweiler Bands”, weiß Achim Bergs, wie wichtig es ist, die hiesigen Mundartgruppen, die ihre eigenen Kompositionen auf die Beine stellen, zu fördern und deren Lieder den Fastelovendsjecken bekannt zu machen.

Und so, wie sich die Mitsingbegeisterten von den Songs der „Inde-Singers” und der „Fröngde” anstecken ließen, so schnell wurde auch klar: Die Karnevalssession kann kommen.