Laub, Äste und Lehm: Bürger klagen über verschmutzten Wirtschaftsweg

Laub, Äste und Lehm : Bürger klagen über verschmutzten Wirtschaftsweg

Zwischen Dürwiß und der Innenstadt sind regelmäßig Radfahrer, Spaziergänger und Jogger unterwegs. Eine Säuberung des Wirtschaftsweges erfolgt laut Stadt „bei Bedarf“. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Beleuchtung. Gibt es dort bald Straßenlaternen?

Blätter, Äste, Lehm: All das findet man auf dem Wirtschaftsweg zwischen Dürwiß und Innenstadt, der die Weisweilerstraße mit der Gartenstraße verbindet und unter der Autobahn 4 hindurchführt. Dieser Zustand ist für Bürger unbefriedigend, da der Weg von Radfahrern, Joggern, Spaziergängern und Hundebesitzern hoch frequentiert ist. Deshalb hat sich im Zuge der Berichterstattung über Radfahren in Eschweiler ein Leser an diese Zeitung gewandt und die Situation vor Ort beschrieben. Was sagt die Stadt dazu?

Verschmutzung: Der Leser beklagt, dass der Weg seit Jahren nur sehr selten gesäubert wird. „Bei Regenzeit ist der Weg regelmäßig durch dicksten Matsch verunreinigt, den Traktoren aus den nebenliegenden Feldern an ihren Reifen mitnehmen. Man versaut sich täglich Fahrrad und Schuhe sowie Klamotten“, klagt er.

Im bewaldeten Bereich sei die Fahrbahn zudem mit Herbstlaub bedeckt, was vor allem für Radfahrer Gefahren mit sich bringt, da es bei Nässe rutschig wird. „Mir persönlich ist dort noch nie eine Kehrmaschine oder ein ähnliches Reinigungsfahrzeug begegnet, obwohl ich täglich den Weg zur Arbeit nutze“, schreibt der Leser.

Stadtsprecher René Costantini bestätigt auf Nachfrage, dass die Unterhaltung des Wirtschaftsweges der Stadt Eschweiler obliegt. „Der Wirtschaftsweg ist nicht im Kehrplan der Stadt Eschweiler enthalten. Er wird bei Bedarf gesäubert“, teilt er weiterhin mit. Regelmäßig ist das also nicht der Fall.

Alegro-Bauarbeiten: Auf Dürwisser Seite finden zurzeit die Bauarbeiten der Stromtrasse Alegro statt. Neben dem Weg sind Bagger am Werk. „Eine Verschmutzung des Weges aufgrund Alegro ist hier nicht bekannt“, lautet die Antwort der Stadt dazu.

So sieht es in der Unterführung unter der Autobahn 4 aus. Foto: ZVA/Caroline Niehus

Vor Ort wird allerdings ersichtlich, dass insbesondere Lehm und Steine von den Fahrzeugen auf den Weg getragen werden. Das beklagt auch der Leser: „In diesem Jahr ist die Fahrbahn zusätzlich mit Morast, Steinen und Geröll übersät, da genau dort Bagger und Baufahrzeuge zu ihrer Baustelle ein- und ausbiegen.“

Beleuchtung: Ein weiterer Kritikpunkt des Lesers ist die fehlende Beleuchtung. Nach der Zeitumstellung sei es jetzt auf der kompletten Strecke ab 17 Uhr stockfinster und man fühle sich in jeder Hinsicht „richtig unsicher“. So habe zum Beispiel nicht jeder Hundebesitzer beleuchtete Leinen. „Die Anzahl der Joggerinnen wird in den kommenden Wochen wieder gen Null gehen“, schreibt er. Der Leser wünscht sich Straßenlaternen am Wegesrand.

René Costantini erklärt dazu: „Zurzeit gibt es keine Pläne, entlang des Wirtschaftsweges eine Beleuchtung zu installieren.“

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